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Presseinformation

Einrichtungen der Gemeinschaftsverpflegung in Baden-Württemberg erhalten DGE-Auszeichnung

Insgesamt 16 Einrichtungen und Betriebe hatten sich über das vom Ministerium für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg (MLR) initiierte Modellprojekt „Bio gemeinsam genießen“ auf den Weg gemacht, eine DGE-Zertifizierung bzw. den neuen DGE-VerpflegungsCheck umzusetzen.
Gruppenbild der Beteiligten der Abschlussveranstaltung

DGE-Geschäftsführerin Dr. Kiran Virmani (2.v.l.) und Peter Hauk, MdL, Minister für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, (5.v.l.) mit Vertreterinnen und Vertretern der ausgezeichneten Einrichtungen

Auf der Abschlussveranstaltung in Stuttgart am 24. Februar 2026 konnten bereits 14 Einrichtungen und Betriebe aus den Bereichen Kita, Schulen, Betriebsrestaurants und Gästehäuser, Kliniken sowie Senioreneinrichtungen ausgezeichnet werden. Sie alle haben sich dazu entschieden, eine gesundheitsfördernde, genussvolle und nachhaltige Verpflegung anzubieten und diese extern überprüfen zu lassen. Dies wird nach außen hin sichtbar gemacht durch die Auszeichnungen der DGE. Fachliche Basis hierfür sind die DGE-Qualitätsstandards für die verschiedenen Bereiche der Gemeinschaftsverpflegung.

Baden-Württembergs Ernährungsminister Peter Hauk und Dr. Kiran Virmani, Geschäftsführerin der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE) würdigten die Leistungen der beteiligten Einrichtungen und Betriebe. „Gerade in herausfordernden Zeiten mit steigenden Kosten, Personalmangel oder komplexen Lieferketten ist das keine Selbstverständlichkeit. Und dennoch haben Sie sich für diesen zusätzlichen Weg entschieden. Erst durch Sie, ihre Küchenteams, Ihre Planerinnen und Planer, Ihre Leitungskräfte werden ernährungswissenschaftliche Erkenntnisse gelebte Praxis“, betonte Dr. Virmani.

Mit dem DGE-VerpflegungsCheck oder einer DGE-Zertifizierung können Einrichtungen der Gemeinschaftsgastronomie und -verpflegung ihr Engagement für die Gesundheit ihrer Tischgäste und Kunden nachweisen und nach außen kommunizieren. Egal welche DGE-Auszeichnung: begutachtet wird mehr, als nur der Speiseplan. Die Lebensmittelauswahl, ob beispielsweise regelmäßig Gemüse angeboten wird, ob Hülsenfrüchte oder Vollkornprodukte zum Einsatz kommen oder auch ob der angebotene Fisch aus nachhaltigem Fang kommt, spielen eine Rolle. Hinzu kommen saisonale und regionale Aspekte, der Einsatz von Bioprodukten und Produkten aus fairem Handel sowie auch die Essumgebung und -atmosphäre. Wenn eine Einrichtung oder ein Betrieb den DGE-Qualitätsstandard in die Praxis umsetzt, können die Tischgäste immer selbst entscheiden, ob sie ein gesundheitsförderndes und nachhaltiges Angebot wählen möchten.