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Hitze geht an die Nieren

Hohe Temperaturen und Hitzewellen können das Risiko für chronische Nierenkrankheiten (CKD) erhöhen. Ältere Menschen, Kinder, Schwangere und chronisch Kranke leiden vermehrt unter hitzebedingten Gesundheitsproblemen, was sich auch auf die Nierengesundheit auswirken kann.
Frau trinkt Wasser

Die gleichzeitige Belastung durch Hitzestress, Dehydratation und Überanstrengung stellt einen erheblichen Risikofaktor für die Nierenfunktion dar. Besonders betroffen sind Personen, die intensiven körperlichen Aktivitäten ausgesetzt sind, beispielsweise landwirtschaftliche Arbeiter*innen, Sportler*innen oder Bauarbeiter*innen.

Die komplexen Mechanismen, durch die diese Faktoren zusammenwirken, können sowohl akute als auch chronische Nierenschäden verursachen.

Chronische Nierenkrankheiten bleiben in Deutschland oft unentdeckt

Eine eingeschränkte Nierenfunktion verläuft oft lange Zeit symptomlos, sodass Betroffene zunächst keine Auffälligkeiten bemerken. Zudem fehlt es an systematischer Diagnostik im Rahmen von Check-up- und Verlaufsuntersuchungen.

Während Hitzewellen steigt das Risiko für Nierenerkrankungen erheblich an. Besonders häufig treten akute Nierenschädigungen, Harnsteine, Elektrolytentgleisungen und Harnwegsinfektionen auf. Auch chronische Nierenkrankheiten werden zunehmend als mögliche Folge des Klimawandels diskutiert.

Daher sind präventive Maßnahmen wie ausreichendes Trinken (1,5 – 2,0 Liter am Tag, bei Hitze mehr), extreme körperliche Anstrengungen während Hitze zu vermeiden und sich vor Hitze zu schützen, wichtig. Pausen im Schatten, das Tragen leichter, atmungsaktiver Kleidung und eine frühe Erkennung von Nierenschäden verringern das Risiko.

Lesen Sie mehr dazu auf unserem Blog. Der Beitrag ist zuerst im DGE-Wissenschaftsmagazin DGEwissen 05/2025 erschienen.