Ernährungsarmut: Wissenschaftler*innen erforschen soziale Aspekte der Ernährung
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Materielle Ernährungsarmut beschreibt Situationen, in denen Menschen sich aus finanziellen Gründen nicht gesundheitsfördernd ernähren können. Soziale Ernährungsarmut geht darüber hinaus. Essen hat eine wichtige soziale Bedeutung und ist eng mit Teilhabe, Zugehörigkeit und Lebensqualität verbunden.
Soziale Ernährungsarmut betrifft Einschränkungen in den sozialen und kulturellen Funktionen der Ernährung. Beispielsweise wenn Menschen aus finanziellen Gründen nicht ins Café gehen oder Gäste einladen können.
Diese Lücke soll das Forschungsvorhaben für den 16. DGE-Ernährungsbericht „Soziale Aspekte der Ernährung: Ursachen, Determinanten und Auswirkungen von Ernährungsarmut in Deutschland sowie politische Handlungsoptionen“ (SEED) schließen und dazu in 3 Teilstudien Daten erheben und auswerten.
Im Interview auf unserem Blog erläutert Projektleiterin Dr. Anja Simmet von der Universität Hohenheim weshalb das Thema Ernährungsarmut so wichtig ist. Sie gibt Einblicke in den aktuellen Stand des Forschungsprojekts SEED.