Group Ernährungsberater*in finden
Presseinformation

Erfolgreiche DGE-Zertifizierung der Stiftung Klosterschule Roßleben

Die Stiftung Klosterschule Roßleben hat als erstes Internat sowie erste Schule in Thüringen eine DGE-Zertifizierung erhalten. Am 21. August 2023 zeichnete die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE) die Klosterschule mit dem „Schule + Essen = Note 1 Logo“ aus. Dieses Zertifikat vergibt die DGE für eine ausgewogene und nachhaltige Schulverpflegung. Fachliche Basis dieser Zertifizierung ist der „DGE-Qualitätsstandard für die Verpflegung in Schulen“.
Nudelsalat „Thuna“ (Vollkornnudelsalat mit Thunfisch, Tomate, Gurke und Mais)

© DGE/Schule + Essen = Note 1

Im Rahmen der Festveranstaltung übergab Dr. Kiran Virmani (DGE-Geschäftsführerin) in Anwesenheit des Erbadministrators, Dr. Moritz von Witzleben, die Zertifikate stellvertretend für das gesamte Verpflegungsteam an den Küchenleiter Thomas Bartsch. Begleitet wurde er von Beatrice Jannke (Verpflegungskoordinatorin) sowie Friederike Schulz (Internatstutorin). „Ich hoffe, dass dieses gute Beispiel andere Schulen und Internate in ganz Deutschland ermutigt, den gleichen Weg zu gehen. Mit einer gesundheitsfördernden und nachhaltigen Schulverpflegung tragen Sie entscheidend zur Prävention von Krankheiten wie Adipositas oder Typ-2-Diabetes bei. Damit ist die Schule ein zentraler Ort für Prävention und Gesundheitsförderung“, betonte Dr. Kiran Virmani in ihrer Laudatio.

„Schulverpflegung kann allerdings noch mehr, als die Tischgäste mit einem gesunden Essen zu versorgen. Sie kann gleichzeitig einen wichtigen Beitrag zur Nachhaltigkeit leisten. Wir wissen mittlerweile, dass der Beitrag der Ernährung an den Treibhausgasemissionen weltweit bei 25 bis 30 % liegt. Eine vollwertige und nachhaltige Verpflegung, mit überwiegend pflanzlichen Lebensmitteln, ist gut für die Gesundheit des Menschen und schont die Ressourcen unserer Erde“, so Virmani weiter.

Die Stiftung Klosterschule Roßleben hat sich vor rund zwei Jahren auf den Weg zu einer DGE-Zertifizierung gemacht. Direkt zu Beginn ergänzte ein ovo-lacto-vegetarisches Angebot den Speiseplan, hochverarbeitete Produkte wurden gegen wenig verarbeitete Lebensmittel ausgetauscht. Der Anteil an Gemüse wurde erhöht und die Häufigkeiten von Fleischgerichten wurde reduziert, um nur einige Aspekte zu nennen. Alle Veränderungen wurden schrittweise eingeführt und immer mit allen Beteiligten abgestimmt. So gab es z. B. eine Befragung der Schülerinnen und Schüler zum Essensangebot, einen Rezeptwettbewerb sowie „Probierportionen“ zur Einführung neuer Gerichte. Die Teilhabe aller Akteur*innen ist ein zentrales Element bei der Einführung eines neuen Verpflegungsangebotes; nur so kann die Akzeptanz der zahlreichen Veränderungen gewährleistest werden.