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Journalisten-Preis

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE) vergibt jährlich einen Preis an Journalisten der Publikumsmedien für ihr besonderes Engagement im Bereich Ernährungsaufklärung.

Autoren können sich mit einem Beitrag in den Bereichen „Tages- und Wochenzeitungen“, „Publikumszeitschriften“ (ausgenommen sind Kundenzeitschriften und reine Abonnement-Titel), „Hörfunk“, „Fernsehen“, „Internet“ bewerben.

Honoriert wird ein Beitrag, der z. B.

  • den Zielgruppen Wissen über vollwertige Ernährung und Lebensmittel nach den Richtlinien der DGE vermittelt
  • zu gesundheitsförderndem Essverhalten motiviert oder auf ein ernährungsrelevantes Thema/Problem aufmerksam macht

Der Preis ist für jeden der genannten Medienbereiche mit 2.000 € dotiert

Preisträger 2016

Kategorie Tages- und Wochenzeitungen

Maria Rossbauer

Maria Rossbauer

In der Kategorie Tages- und Wochenzeitungen zeichnete die DGE Maria Rossbauer für ihren Artikel „Die unverträgliche Gesellschaft“ aus. In ihrem originellen Beitrag in der TAZ am Wochenende thematisiert sie Lebensmittelunverträglichkeiten und unterzieht den Trend zum Weglassen und den „Frei von“-Produkten einer kritischen Analyse. Sie berichtet über verunsicherte Verbraucher, die glauben, viele Lebensmittel nicht mehr zu vertragen, über das gestörte Verhältnis zum Essen sowie über medizinische Diagnoseverfahren. Zitate verschiedener Experten ordnen die widersprüchlichen Informationen zur Sinnhaftigkeit dieses Trends ein.

Maria Rossbauer, geboren 1981, wurde in jungen Jahren zur Hotelfachfrau ausgebildet, später holte sie ihr Abitur nach, studierte Neurobiologie und absolvierte anschließend die Deutsche Journalistenschule in München. Ihre Praktika im Rahmen der Ausbildung machte sie in der taz, bei GEO und der ZEIT, zuvor hospitierte sie im europäischen Büro des Wissenschaftsmagazins Nature in München. Heute arbeitet sie als Wissenschaftsjournalistin. Zum einen Teil als Redakteurin für Wissenschaft, Forschung und Technik bei den Kindernachrichten der dpa, die Nachrichten für 6 bis 12-Jährige machen. Zum anderen Teil schreibt sie als freie Autorin vor allem für die taz.am wochenende, dem Wochenendmagazin der taz. Außerdem veröffentlichte sie Artikel in der ZEIT, bei mare, GEOlino, Dein SPIEGEL, ZEIT Leo und einigen mehr. Für den Artikel »Rettung für die Rehkitze« in GEOlino erhielt sie 2011 den »wilden Raben«, für den Text »Ein bedrohtes Wunder« in der taz 2012 den ARGUS-Medienpreis. Im Jahr 2013 erschien ihr Buch »Drei Bier auf die Vier« bei Blanvalet. Im Januar 2016 folgte ihr erster Roman bei Rowohlt.

 Die unverträgliche Gesellschaft


Kategorie Publikumszeitschriften

Frieder Piazena

Frieder Pianzena

Frieder Piazena bekam den Preis im Bereich Publikumszeitschriften für seine Reportage „Voll fette Verführung“ im Tagesspiegel-Magazin GESUND. Der Redakteur berichtet über Risiken und Folgen des metabolischen Syndroms bei Kindern und Jugendlichen. Anhand der Erlebnisse eines 18-Jährigen schildert er eindrucksvoll die komplexen gesundheitlichen aber auch gesellschaftlichen Probleme sowie sozialen Hintergründe. Ein beeindruckender Beitrag aus persönlichen Erfahrungen, ernährungswissenschaftlichen und medizinischen Fakten sowie wirtschaftlichen Aspekten, der den Leser für ein bisher wenig beachtetes Thema sensibilisiert.

Frieder Piazena, geboren 1983, studierte Sozialwissenschaften und Philosophie mit dem Schwerpunkt Soziologie an der Universität Leipzig (BA) und Sozialwissenschaften an der Humboldt Universität zu Berlin (MA). Seit 2009 ist er freier Journalist im Ressort Gesundheit des Tagesspiegels. Unter anderem arbeitete er am mit dem Deutschen Journalistenpreis für Orthopädie und Unfallchirurgie 2014 prämierten Magazin „Tagesspiegel GESUND“ mit.

 Voll fette Verführung


Kategorie Hörfunk

Regine Stünkel

Regine Stünkel

In der Kategorie Hörfunk hat die Jury das Feature “Keine Lebensmittelverschwendung“ von Regine Stünkel im „Ratgeber“ auf NDR 1 Niedersachsen ausgezeichnet. Über 18 Mio. Tonnen Lebensmittel landen jedes Jahr bei uns im Müll. Praxisnah berichtet die Servicesendung über die Gründe der Lebensmittelverschwendung und wie sie im Alltag vermeidbar ist. Experten im Studio beraten u.a. zu Einkauf, richtiger Lagerung oder Mindesthaltbarkeitsdatum. Ein informativ-unterhaltendes Ratgeberstück mit O-Tönen von Händlern und Verbrauchern auf dem Wochenmarkt, ergänzt durch Tipps, mit Lebensmittelresten in der eigenen Küche und Außer-Haus kreativ umzugehen.

Regine Stünkel lebt und arbeitet in Hannover. Für die NDR-Redaktion „Wort“ im Landesfunkhaus Niedersachsen, sowie für NDR Info und für das NDR-Fernsehen in Hamburg arbeitet die Journalistin als Moderatorin, Reporterin und Autorin. Bereits während Ihres Studiums der Medienwissenschaften, Politik und Geschichte war sie als Reporterin und Moderatorin beim NDR tätig. Nach dem Abschluss Ihres Studiums an der Universität Osnabrück absolvierte sie beim NDR ein Programmvolontariat für Fernsehen und Hörfunk und arbeitete in dieser Zeit für diverse Fernseh- und Hörfunkredaktionen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks wie bspw. die TAGESSCHAU, die NDR-TALKSHOW, DAS!, NDR Info, das Nordmagazin, die TV-Sendung Nordtour und im Programmbereich „Zeitgeschehen“ im NDR Fernsehen in Hamburg.

Neueste Forschungsergebnisse in der Medizin, moderne OP-Techniken und wichtige Vorsorgeprogramme und Ernährungstrends präsentiert Regine Stünkel regelmäßig in der Sendung „Visite – das Gesundheitsmagazin“ auf NDR 1 Niedersachsen und interviewt darin Ärzte und Wissenschaftsexperten zu den häufigsten Krankheiten und besten Behandlungsmöglichkeiten. Die Beratung in Gesundheits- und Ernährungsfragen spielt auch in der NDR-Sendung „Ratgeber“ eine große Rolle. Regine Stünkel ist die Moderatorin des Verbraucher- und Wirtschaftsmagazins und diskutiert darin mit Experten und Hörerinnen und Hörern über aktuelle Service-Themen.

Als ausgebildete Veranstaltungsmoderatorin führt Regine Stünkel seit vielen Jahren durch Festakte, Gala-Abende, Podiumsdiskussionen, Preisverleihungen und präsentiert Messeauftritte für den Norddeutschen Rundfunk und viele weitere Auftraggeber aus Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur.

„Keine Lebensmittelverschwendung“ von Regine Stünkel im „Ratgeber“ auf NDR 1 Niedersachsen

Ratgeber-Sendung, die am 09.09.2015 auf NDR 1 Niedersachsen ausgestrahlt wurde.


Kategorie TV

Wolfram Emter und Tugay Tumay

Wolfram Emter Tugay Tumay

Den Preis im Bereich Fernsehen erhielten Wolfram Emter und Tugay Tumay für die WDR-Sendung „Der Vorkoster, Winterklassiker Kohl – Deftig, lecker und gesund“. In der kurzweiligen und anschaulichen Wissens-Reportage informieren sie umfassend über das Saisongemüse. Von der Ernte, Anlieferung und Verarbeitung, über die Vermarktung, zu gesundheitsfördernden Inhaltsstoffen, bis zur Zubereitung erhält der Zuschauer zahlreiche Fakten rund um den Kohl. TV-Koch Björn Freitag sucht Experten auf, fragt nach, probiert, lässt im Labor testen und inspiriert mit neuen Rezeptideen.

Wolfram Emter, geboren1976, studierte von 1999-2005 Regie an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin dffB. Anschließend absolvierte er ab 2007 für 2 Jahre ein Volontariat beim Sender TIMM, Deutsche Fernsehwerke und arbeitete dort ab 2010 als Jungredakteur. Seit 2011 arbeitete er als freier Autor und Kameramann in Berlin und wurde im gleichen Jahr auch als Redakteur/CVD für die Produktionsfirma solisTV für die Sendung „WDR Der Vorkoster“ tätig. Dort ist er seit 2012 Redaktionsleiter für die Sendung.

Tugay Tumay, geboren 1985, studierte von 2005 bis 2010 Publizistik- und Kommunikationswissenschaft & Philosophie an der FU Berlin. Anschließend absolvierte er ab 2011 für 2 Jahre ein redaktionelles Volontariat bei der solisTV Film- und Fernsehproduktion GmbH, u.a. für die Sendung „WDR Der Vorkoster“. Von 2013-2014 war er als Jungredakteur bei solisTV und danach bis 2015 als TV-Redakteur und Autor tätig. Seit 2016 arbeitet er als TV-Redakteur und Autor für die drehreif Film- und Fernsehproduktion GmbH.

 Der Vorkoster: Winterklassiker Kohl


Kategorie Internet

Theresa Bäuerlein

Theresa Bäuerlein

Foto: Regina Tokarczyk

Theresa Bäuerlein bekam die Auszeichnung im Bereich Internet für ihren Beitrag „Kein Brot ist auch keine Lösung“. Der Artikel erschien in der Serie Kraut & Rübe über Ernährungsfragen im Online-Magazin Krautreporter. Am Beispiel des Brotes verfolgt die Autorin das Phänomen Gluten. In ihrem kritischen, fundierten und sprachgewandten Artikel berichtet sie über die verschiedenen Weizen-Unverträglichkeiten und die Hintergründe, warum die glutenfreie Ernährung so populär wurde.

Theresa Bäuerlein, geboren 1980, hat Journalismus in München an der Ludwig-Maximilians-Universität und der Deutschen Journalistenschule studiert. Seit zehn Jahren arbeitet sie als Journalistin und Buchautorin u.a. für Neon, Süddeutsche Zeitung, Brigitte und Zeit Online. 2014 war sie Teil des Teams der Crowdfunding-Kampagne für “Krautreporter”, ein werbefreies, leserfinanziertes Online-Magazin. Nach Abschluss der erfolgreichen Kampagne wurde sie Teil der Redaktion. Darüber hinaus hat sie zwei Romane und drei Sachbücher veröffentlicht. Ihr erste Roman „Das war der gute Teil des Tages” ist unter dem Titel „Hannas Reise” verfilmt worden.

 Kraut & Rübe: Kein Brot ist auch keine Lösung

Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V.
Godesberger Allee 18
53175 Bonn
Tel: +49 228 3776 600
Fax: +49 228 3776 800

DGE-Ernährungskreis

Weitere Informationen

Projekte der DGE im Rahmen von „IN FORM – Deutschlands Initiative für gesunde Ernährung und mehr Bewegung“ gefördert durch das BMEL.

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