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Journalisten-Preis

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE) vergibt jährlich einen Preis an Journalisten der Publikumsmedien für ihr besonderes Engagement im Bereich Ernährungsaufklärung.

Autoren können sich mit einem Beitrag in den Bereichen „Tages- und Wochenzeitungen“, „Publikumszeitschriften“ (ausgenommen sind Kundenzeitschriften und reine Abonnement-Titel), „Hörfunk“, „Fernsehen“, „Internet“ bewerben.

Honoriert wird ein Beitrag, der z. B.

  • den Zielgruppen Wissen über vollwertige Ernährung und Lebensmittel nach den Richtlinien der DGE vermittelt
  • zu gesundheitsförderndem Essverhalten motiviert oder auf ein ernährungsrelevantes Thema/Problem aufmerksam macht

Der Preis ist für jeden der genannten Medienbereiche mit 2.000 € dotiert

Preisträger 2019

Kategorie Tages- und Wochenzeitungen

Alina Reichardt

Alina Reichardt

Im Bereich Tages- und Wochenzeitungen geht der Preis an Alina Reichardt für ihren Artikel „Wie uns zu viel Salz schadet“ der Funke Mediengruppe, u. a. erschienen im Hamburger Abendblatt und in der Berliner Morgenpost vom 04.05.2018. Sie geht der Frage nach, warum ein höherer Salzkonsum bei einigen Menschen zu Bluthochdruck führt und bei anderen nicht und ob beispielsweise ein probiotischer Joghurt gegen Bluthochdruck wirken könnte. Die Autorin stellt hierzu neue Aspekte wie den Einfluss auf die Darmmikrobiota vor und liefert eine Erklärung, warum es salzsensitive Menschen gibt. Ein spannender Artikel zu aktuellen Forschungsergebnissen über das Speisesalz, die einen neuen Ansatz zur Prävention von Bluthochdruck bieten könnten.

Alina Reichardt ist freie Wissenschaftsjournalistin. Nach dem Studium der Journalistik in Leipzig und im neuseeländischen Dunedin machte sie Station im Auslandsbüro des Spiegel in Washington. Für die Stiftung Warentest war sie als Redakteurin mit den Schwerpunkten Ernährung und Gesundheit tätig, bevor sie zur Funke Mediengruppe wechselte. Auch hier blieb sie den Ernährungsthemen treu, kümmerte sich zudem journalistisch um Artenschutz, Agrar- und Verbraucherpolitik. Sowohl privat als auch beruflich leidenschaftlich verfolgtes Lieblingsthema: Gentechnik. Alina Reichardt lebt und schreibt in Berlin.

 Wie uns zu viel Salz schadet (Hamburger Abendblatt)


Kategorie Publikumszeitschriften

Ruth van Doornik

Ruth van Doornik

In der Kategorie Publikumszeitschriften erhält Ruth van Doornik den Preis für ihren Serviceartikel „Essen prägt“ in der Mai-Ausgabe 2018 der Zeitschrift Leben & erziehen. Darin schreibt sie, wie wichtig die Ernährung in den ersten 1000 Tagen ist und vermittelt noch einmal deutlich, dass Übergewicht in der Schwangerschaft ein Risikofaktor ist. Mit dem richtigen Gefühl für ihre Leserschaft – Schwangere und Eltern von Kleinkindern – ist der Autorin ein ansprechender, fundierter Bericht mit vielen praktischen Tipps gelungen, der dem hohen Informationsbedarf dieser Zielgruppe gerecht wird.

Ruth van Doornik ist Journalistin sowie Kommunikationsberaterin bei der Deutsch-Niederländischen Handelskammer in Den Haag. Ihre Karriere startete sie bei der Schwäbischen Zeitung als Volontärin und später Redakteurin.Im Anschluss studierte Ruth van Doornik Neuere Deutsche Literatur, Kunstgeschichte und Politik an der Ludwig-Maximilians-Universität in München und Venedig. Seit ihrem Magisterabschluss schreibt sie frei für verschiedene Titel – unter anderem für die Welt am Sonntag, Cosmopolitan, Leben & erziehen, Gründerszene und dpa. Außerdem leitete sie viele Jahre das München-Büro der Welt kompakt. Ihre journalistische Themenwelt dreht sich vor allem um die Bereiche Gesellschaft, Soziales, Familie und Politik. Ruth van Doornik lebt mit ihrer Familie in der Nähe von Amsterdam.


Kategorie Hörfunk

Im Bereich Hörfunk hat die Jury zwei Beiträge vom Bayerischen Rundfunk ausgezeichnet.

Dr. Daniela Remus

Dr. Daniela Remus

Dr. Daniela Remus

Dr. Daniela Remus erhält den Preis für ihr Feature “Nahrungsergänzungsmittel – Sinnvoll oder Geschäftemacherei?“ vom 30.11.2018. Die Redakteurin klärt am Beispiel von Vitamin C, D und E über Fakten und Behauptungen zu Nahrungsergänzungsmitteln auf und informiert zum Risiko hoch dosierter Präparate. Ihr Fazit lautet, dass Gesundheit nicht planbar und nicht über Nahrungsergänzungsmittel käuflich ist. Das Bayern 2 RadioWissen-Feature setzt sich sachlich, fundiert und kritisch mit Nahrungsergänzungsmitteln auseinander.

Daniela Remus ist freie Wissenschaftsjournalistin für den Hörfunk der ARD. Sie studierte Philosophie, Geschichte und Germanistik in Freiburg und Hamburg. Nach dem Volontariat beim SWR in Stuttgart arbeitete sie zunächst in der Wissenschafts- und Kulturredaktion von SWR 2, bevor sie zum NDR nach Hamburg wechselte. Bei NDR Info gehört sie zum Team der Wissenschaftsredaktion. Für die Wissenschaftsredaktion von BR 2 recherchiert und schreibt sie Featuresendungen. Schwerpunkt ihrer Berichterstattung sind ethische Fragen, die im Zusammenhang mit der Medizin, der Gesundheit und den Lebenswissenschaften von Bedeutung sind.

 Nahrungsergänzungsmittel – Sinnvoll oder Geschäftemacherei? (BR)

Ingeborg Hain

Ingeborg Hain

Ingeborg Hain

Ingeborg Hain wird für ihren Beitrag „Metabolisches Syndrom – ein gefährliches Quartett bei Kindern und Jugendlichen“ in Bayern 2, Wissenschaft und Forschung vom 20.03.2018, ausgezeichnet. Sie stellt darin dar, was Übergewicht, Bluthochdruck, erhöhte Blutzucker- und Blutfettwerte für betroffene Kinder, Jugendliche und deren Eltern bedeuten. Der Autorin ist ein ausgezeichneter Mix aus Verbraucher-, Experten-, Kinder- und Elternstimmen gelungen, die als Betroffene zu Wort kamen. Ihr authentisches Feature stellt Lösungen wie Übergewichtsprogramme, die Ernährung, eine Kombination aus Sport und psychologische Aspekten oder Online-Plattformen vor. Ihr Fazit fällt positiv, erfolgversprechend und motivierend aus. Ein abwechslungsreicher, informativer Beitrag, der von den O-Tönen lebt.

  • gebürtige Regensburgerin, sozialisierte Düsseldorferin, glückliche Münchnerin.
  • Verheiratet, zwei Kinder.
  • Studium der Politologie, Soziologie und Kommunikationswissenschaft, Abschluss "Magister Artium".
  • Nach dem Studium zunächst freie Mitarbeit bei: Süddeutsche Zeitung, Abendzeitung München, Münchner Merkur, Freundin. Anschließend beim BR und diversen Wissenschaftsredaktionen in der ARD.
  • Inzwischen ausschließlich für den BR tätig: Moderatorin des Wissenschaftsmagazins „Wissenschaft und Technik“ auf B5 aktuell, sowie Autorin für die beiden Redaktionen „Wissen und Bildung aktuell“ und „Redaktion Grundbildung, Geschichte und Gesellschaft“, jeweils auf Bayern 2, Redaktionelle Mitarbeit bei BAYERN 1.

 Metabolisches Syndrom – Ein gefährliches Quartett bei Kindern und Jugendlichen (BR)


Kategorie TV

Katrin Focke

Katrin Focke

In der Kategorie Fernsehen erhält Katrin Focke den Preis für ihre Reportage „Xenius: Superfood Goji, Chia & Co. im Test“ vom 26.05.2019 im Bayerischen Fernsehen. Die Redakteurin prüft die Behauptungen zu gesundheitlichen Wirkungen von Superfoods. Dazu befragt sie nicht nur Experten, sondern lässt auch Messungen zu den beworbenen Inhaltsstoffen und Nährstoffen durchführen und zeigt, wie genau im Labor gearbeitet werden muss. Ein unterhaltsamer Einstieg mit Besuch eines Wochenmarktes und Befragung von Verbrauchern stellt einen guten Alltagsbezug her. Positiv ist der Jury aufgefallen, dass die Redakteurin in ihren Aussagen relativierend und nicht polarisierend ist. Damit ist ihr ein verbraucherorientierter Beitrag mit einem prägnanten Fazit gelungen.

Katrin Focke absolvierte ein Vollzeitstudium an der Bayerischen Akademie für Fernsehen. Danach besuchte sie die Ludwig-Maximilians-Universität im Fach „Neuere deutsche Literatur“ in München. Derzeit ist sie feste freie Mitarbeiterin beim BR als Fersehautorin und in der Stamm-Redaktion für Wissen und Bildung aktuell (BR), Xenius (Arte), nano (3Sat) und W wie Wissen (ARD) tätig.


Kategorie Internet/Social Media

Marc Zimmer

Marc Zimmer

Die von Marc Zimmer eingereichte Reportage auf www.mdr.de „Das Essen der Zukunft – Trends, Ideen und Herausforderungen“ vom 31.03.2018 bekommt die Auszeichnung im Bereich Internet/Social Media. In seiner multimedialen Reportage geht es rund um das Thema Nachhaltigkeit, um Esskultur, Klimawandel, Fleischproduktion und -konsum sowie gesundheitliche, ökologische und soziale Folgen. Die verschiedenen Möglichkeiten des Netzes nutzt der Redakteur bestens und kombiniert Textelemente mit Video, Foto und Audio. Mit diesem Storytelling-Tool hat er eine umfangreiche, facettenreiche und aufklärende Reportage mit einem Mix aus Informationen, Bildern und Grafiken umgesetzt. Seine Informationen sind sensibilisierend, nicht belehrend und animieren speziell das jüngere Publikum dazu, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen.

Marc Zimmer, Jahrgang 1989, arbeitet als freier Journalist und Sprecher in Leipzig. Er ist vor allem beim Nachrichtenradio MDR AKTUELL als Reporter und Nachrichtenredakteur tätig, schreibt, spricht und dreht aber auch für verschiedene andere Medien. So produziert er für detektor.fm den Podcast "Spektrum der Wissenschaft" und arbeitet in der Redaktionsgemeinschaft "Zimmer & Zirk" für Auftraggeber aller Mediengattungen. Zuvor studierte er Anglistik, Amerikanistik und Journalistik in Jena, Bangor und Leipzig. In dieser Zeit hospitierte er unter anderem bei Süddeutsche.de, der NBC in Namibia und dem ZDF-Studio in Kenia. Im Anschluss volontierte er beim Mitteldeutschen Rundfunk.

 Das Essen der Zukunft – Trends, Ideen und Herausforderungen (MDR)

Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V.
Godesberger Allee 18
53175 Bonn
Tel: +49 228 3776-600
Fax: +49 228 3776-800

DGE-Ernährungskreis

Weitere Informationen

Projekte der DGE im Rahmen von „IN FORM – Deutschlands Initiative für gesunde Ernährung und mehr Bewegung“ gefördert durch das BMEL.

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