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Foto: BMEL/phothek.net/ Michael Gottschalk

Übergabe DGE-Ernährungsbericht

(dge) DGE-Präsidentin Prof. Ulrike Arens-Azevêdo, Chefredakteur Prof. Dr. Peter Stehle und Geschäftsführer Dr. Helmut Oberritter überreichen heute den 13. DGE-Ernährungsbericht an Bundesernährungsminister Christian Schmidt. Die DGE hat den Bericht im Auftrag des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) erarbeitet.

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Er­nähr­ungs- und Le­bens­mit­tel­for­schung – wer­den wir den ge­sell­schaft­lich­en Her­aus­for­der­un­gen ge­recht?

(dge) Die DGE lädt Ernährungsfachkräfte und Nachwuchswissenschaftler vom 1. bis 3. März zu ihrem 54. Wissenschaftlichen Kongress nach Kiel ein. Die Ernährungs- und Lebensmittelforschung hat in den letzten Jahren in Deutschland und Europa eine erhebliche Förderung durch Drittmittel erfahren – mittlerweile gibt es zahlreiche interdisziplinäre Forschungsprojekte in diesem Bereich. Unter der wissenschaftlichen Leitung von Prof. Dr. Manfred J. Müller, Prof. Dr. Gerald Rimbach und Prof. Dr. Karin Schwarz vom Institut für Humanernährung und Lebensmittelkunde der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel wirft der Kongress einen kritischen Blick auf die großen Forschungsprojekte der Ernährungs- und Lebensmittelforschung. Unter anderem werden Fragen diskutiert wie: Können die Verbundprojekte zur Lösung der heute dringlichen Ernährungs- und Gesundheitsprobleme in unserer Gesellschaft beitragen? Wie begegnen wir den unverändert hohen Prävalenzen von Adipositas, Diabetes mellitus und Mangelernährung? Forschen wir zu den richtigen Themen und mit den richtigen Methoden?

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Ergebnisse des 13. DGE-Ernährungsberichts zur Übergewichtsentwicklung

(dge) Die Zahl der Übergewichtigen nimmt in Deutschland weiterhin zu. 59 % der Männer und 37 % der Frauen sind übergewichtig. In der Altersklasse der Berufstätigen ist das Dicksein heutzutage so weit verbreitet, dass es keine Ausnahme mehr darstellt, sondern der Normalzustand ist. Männer sind besonders häufig zu dick: Am Ende ihres Berufslebens sind 74,2 % übergewichtig. Bei den Frauen im gleichen Alter sind es 56,3 %. Ein positiver Trend zeichnet sich bei Kindern, die eingeschult werden, ab: In dieser Altersgruppe stagnierte in den letzten Jahren das Auftreten von Übergewicht bzw. war sogar leicht rückläufig. Diese Zahlen veröffentlichte die DGE in ihrem 13. Ernährungsbericht, die u. a. auf Daten des Mikrozensus des Statistischen Bundesamtes basieren.

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Ergebnisse des 13. DGE-Ernährungsberichts

(dge) Der Verbrauch von Gemüse, Beeren- und Schalenobst und Mineralwasser in Deutschland nimmt zu. „Beim Gemüse sind vor allem Tomaten, Möhren und Zwiebeln sowie Blatt- und Stängelgemüse beliebt“, sagt Dr. Kurt Gedrich, Technische Universität München, auf einem Journalistenseminar der Deutschen Gesellschaft für Ernährung zu den Trends im Lebensmittelverbrauch. Diese positiven Entwicklungen dürften zu einer besseren Versorgung der Bevölkerung mit einigen Vitaminen, sekundären Pflanzenstoffen, Mineralstoffen und Ballaststoffen geführt haben. Der Verbrauch von Frischobst und Zitrusfrüchten befindet sich laut Gedrich dagegen in einem Abwärtstrend. „Wir müssen unsere Anstrengungen weiter hochhalten, den Verzehr von Lebensmitteln mit einer vergleichsweise niedrigen Energiedichte voranzutreiben. Dazu gehören vor allem pflanzliche Lebensmittel wie Gemüse und Obst. Gleichzeitig sollte in der Bevölkerung der Verzehr von Lebensmitteln bzw. Speisen und Getränken mit hoher Energiedichte, u. a. zuckerhaltigen Erfrischungsgetränken und Schokoladenwaren, eingeschränkt werden. Gerade der Konsum von Lebensmitteln mit hohem Energiegehalt erhöht das Risiko für die Entstehung von Adipositas deutlich“, bewertet Prof. Dr. Peter Stehle, Chefredakteur des 13. DGE-Ernährungsberichts, die Entwicklungen im Lebensmittelverbrauch.

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Ordner Referenzwerte(dge) Die Nährstoffe Natrium, Chlorid und Kalium sind lebensnotwendig und gehören zu den wichtigsten Elektrolyten im menschlichen Körper. Doch wofür brauchen wir diese drei Mengenelemente konkret? Sie halten den Wasser,- Elektrolyt- und Säure-Basen-Haushalt sowie die Gewebespannung im Körper aufrecht. Natrium und Kalium tragen zudem zum Aufbau der elektrischen Spannung an den Zellmembranen bei und sind daher für die Weiterleitung von Nervenimpulsen und somit für Muskelkontraktionen, Herzfunktion und die Regulation des Blutdrucks von großer Bedeutung. Natrium ist darüber hinaus an aktiven Zelltransporten beteiligt. Chlorid ist Bestandteil der Magensäure, die der Verdauung und der Abwehr von Krankheitserregern dient. Kalium ist als Cofaktor von Enzymen an der Bildung von Protein und Glykogen beteiligt und somit für das Wachstum von großer Bedeutung.

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22.12.2016

Aktuelle Position der Academy of Nutrition and Dietetics zu veganer Ernährung

Die Academy of Nutrition and Dietetics der USA hat ihre neue Position zur veganen Ernährung veröffentlicht. Sie spricht sich dafür aus, dass eine gut geplante vegane Ernährung, die Nährstoffpräparate und angereicherte Lebensmittel einschließt, allen Ernährungsempfehlungen gerecht werden kann und für alle Altersgruppen, einschließlich Schwangerschaft und Stillzeit, geeignet ist.

Für die DGE ist dies kein Grund, ihre im April ausgesprochene Position zu ändern. Da das Risiko eines Nährstoffmangels in den sensiblen Lebensphasen als hoch eingeschätzt wird, hat sich die DGE auf Grundlage der verfügbaren Daten entschieden, eine vegane Ernährung für diese Bevölkerungsgruppen nicht zu empfehlen. Nach wie vor gibt es für die deutsche Bevölkerung zu wenig Daten, die die Sicherheit einer veganen Ernährung, vor allem für Personen in sensiblen Lebensphasen wie Schwangere, Stillende, Säuglinge, Kinder, Jugendliche, bestätigen. Auch zur Nährstoffversorgung von Veganern, insbesondere in Deutschland, ist wenig bekannt, was eine Beurteilung erschwert und entsprechende Studien notwendig macht.

Nordamerikanische Studienergebnisse und Verhältnisse können zudem nicht zwangsläufig auf die deutsche Bevölkerung übertragen werden. Im Vergleich zu Deutschland sind deutlich mehr mit Vitaminen und Mineralstoffen angereicherte Lebensmittel auf dem Markt. Daher ist die Versorgung mit den kritischen Nährstoffen in diesen Ländern gegebenenfalls einfacher zu realisieren. Diese Unterschiede im Angebot angereicherter Lebensmittel können u. a. die unterschiedliche Bewertung des möglichen Risikos für Gesundheitsstörungen bei veganer Ernährung erklären.

Position of the Academy of Nutrition and Dietetics: Vegetarian Diets (DOI:10.1016/j.jand.2016.09.025)

Ausgewählte Fragen und Antworten zu veganer Ernährung

Expertengespräch des Kompetenzclusters Diet-Body-Brain am 1. Dezember im BAEN-Café Bonn

„Ernährung, Genom und Gehirn stehen in enger Wechselwirkung“, so DietBB-Experte Prof. Markus Nöthen vom Bonner Institut für Humangenetik. Im BAEN-Café erklärte der Genforscher am Beispiel des milchzuckerspaltenden Enzyms Laktase die Zusammenhänge. „Laktase wurde früher nur von Säuglingen zur Verdauung der Muttermilch benötigt. Im jugendlichen Alter kam es deshalb zur Abschaltung des Gens, das für die körpereigene Herstellung zuständig ist. Mit der Einführung der Viehwirtschaft stand Milch auch bei Erwachsenen auf dem Speiseplan. Wer dann über Laktase verfügte, hatte einen klaren Nährstoffvorteil. Im Laufe der Zeit passte sich das Erbgut durch das Auftreten von Mutationen im Laktase-Gen an und die meisten Menschen produzieren heute auch im höheren Lebensalter ausreichende Mengen des Enzyms.“

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(dge) Ab sofort zeichnet die DGE Betriebe mit einem Logo für „Nachhaltige Verpflegung“ aus. Neun Einrichtungen der DB Gastronomie GmbH, Frankfurt tragen diese als zusätzliches Plus zum DGE-Zertifikat für ein vollwertiges Verpflegungsangebot. DGE-Präsidentin Prof. Ulrike Arens-Azevêdo stellte die Auszeichnung am 10. November 2016 auf der Fachtagung „Gemeinschaftsverpflegung optimieren – nachhaltig handeln“ in Hannover vor. „Damit setzen wir einen neuen Akzent in der Gemeinschaftsverpflegung. Die Betriebe zeigen, dass eine zeitgemäße und verantwortungsvolle Ernährung beides beinhaltet: Gesundheitsförderung und nachhaltiges Handeln“.

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DGE-Fortbildungsprogramm 2017

Das DGE-Fortbildungsprogramm für das kommende Jahr bietet Interessierten wieder eine große Auswahl an Seminaren und Veranstaltungen. Neben bewährten Angeboten zur Therapie des Diabetes mellitus, zu Ernährung im Alter und Adipositaschirurgie, werden die Themen Glutenfrei essen und leben, Ernährungstherapie bei Demenz, Lebensmittel-unverträglichkeiten bei vegetarischer und veganer Ernährung sowie pflanzliche Öle aufgegriffen. Bei den Methodenseminaren ist „Adipositasberatung unter anderer Perspektive“ erstmalig im Programm.

Auch die DGE-Sektionen laden zu verschiedenen Seminaren und Fachtagungen ein. Hülsenfrüchte, Nahrungsergänzungsmittel, Gluten und Sauermilchprodukte sowie pränatale Programmierung und bariatrische Chirurgie zählen zu den angebotenen Inhalten.

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Seminar des Kompetenzclusters Diet-Body-Brain am 10. Oktober 2016

Diet Body Brain„Wenn renommierte Wissenschaftler unerwartete, bahnbrechende Erkenntnisse an qualifizierte Fachjournalisten liefern, sorgen diese für eine fundierte Aufbereitung und eine massenmediale Verbreitung. So erreichen Forschungsergebnisse idealerweise die breite Öffentlichkeit“, erklärte Volker Stollorz, Redaktionsleiter und Geschäftsführer des Science Media Centers in Köln. Im siebten Seminar des Kompetenzclusters Diet-Body-Brain präsentierte der Biologe den rund 30 Teilnehmern an der Uni Bonn positive und negative Beispiele der

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Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V.
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DGE-Ernährungskreis

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Projekte der DGE im Rahmen von „IN FORM – Deutschlands Initiative für gesunde Ernährung und mehr Bewegung“ gefördert durch das BMEL.

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