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Aktionswoche gegen Mangelernährung

Vom 9. bis 13. November 2026 beteiligt sich die DGE an der europaweiten Aktionswoche „Malnutrition Awareness Week“ (MAW).
Inschrift der „Malnutrition Awareness Week“ mit dem Slogan „Save the Date 09.–13.11.26 #MAW 2026“, www.magelernährung-bekämpfen.de

Auch dieses Jahr engagiert sich die DGE wieder, um gemeinsam mit anderen Institutionen ein Zeichen gegen krankheitsbedingte Mangelernährung zu setzen. Ziel ist es, Betroffene, Angehörige sowie Expert*innen aus Medizin, Politik und Gesellschaft für dieses gesellschaftlich und volkwirtschaftlich wichtige Thema in Deutschland zu sensibilisieren. Die DGE ist eine von zehn Kooperationspartner*innen, die sich unter Federführung der Deutschen Gesellschaft für Ernährungsmedizin (DGEM) für die Durchführung der 4. MAW auf nationaler Ebene zusammengeschlossen haben. 

Zwischen 20 und 60 % aller Patient*innen sind bereits bei ihrer Aufnahme in die Klinik von einer krankheitsbedingten Mangelernährung betroffen. Oftmals verschlechtert sich der Ernährungszustand während des Aufenthalts sogar noch weiter. Dies hat negative Folgen für den Verlauf der Erkrankung und kann den Heilungsprozess stark beeinträchtigen. Mit der Aktionswoche klären die Institutionen über die Gesundheitsrisiken einer krankheitsbedingten Mangelernährung auf. Langfristiges Ziel ist es, Strukturen im Gesundheitswesen für die Prävention, Diagnostik und Therapie zur Mangelernährung zu etablieren, um die Lebensqualität der Betroffenen zu verbessern.

Zur MAW 2026 finden in Deutschland verschiedene Veranstaltungen statt. Medien zum Thema Mangelernährung können über die Internetseite www.mangelernaehrung-bekaempfen.de kostenfrei heruntergeladen werden. Beispielsweise sind zwei ESPEN Fact-Sheets zu den Themen „Klinische Ernährung in der Primärversorgung“ und „Screening auf Mangelernährung“ neu übersetzt worden, die Fachkräfte für die Umsetzung der Schritte im klinischen Alltag sensibilisieren.

Am 12. November stehen erneut der nutritionDay auf dem Programm. Es handelt sich dabei um eine globale Initiative mit dem Ziel, die Ernährungsversorgung im Gesundheitswesen zu erfassen und zu verbessern und das Bewusstsein für krankheitsbedingte Mangelernährung zu schärfen. An diesem Tag erfassen Gesundheitseinrichtungen strukturelle Daten und die Ernährungssituation ihrer Patient*innen und Bewohner*innen. Diese Daten liefern eine kontinuierliche Grundlage zur Bewertung der Ernährungsversorgung und sind gleichzeitig Basis für Studien und Auswertungen, wie für den 14. und 15. DGE-Ernährungsbericht. Arbeiten Sie in einem Krankenhaus, Pflegeheim, in einer Arztpraxis oder Ambulanz? Dann machen Sie mit beim nutritionDay 2026 und dokumentieren Sie mittels Fragebogen die Ernährungssituation.

 


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