70 Jahre DGE-Referat Fortbildung
Beratungsdienst des IED in den 50-er Jahren
Damit legte sie den Grundstein für 70 Jahre qualifizierte Fortbildung von Ernährungsfachkräften. Über Jahrzehnte hinweg haben sich ganze Generationen von Diätassistent*innen, Absolvent*innen der Oecotrophologie, Ernährungswissenschaft und fachverwandter Studiengänge sowie Fachkräfte in der Gemeinschaftsgastronomie erfolgreich weitergebildet und das DGE-Angebot kontinuierlich zur beruflichen Weiterentwicklung genutzt.
Auch personell zeichnet sich die Geschichte des IED und des heutigen DGE-Referats Fortbildung durch eine große Kontinuität aus. In der Leitung gestalteten die Diätassistentinnen Helga Buchenau und Marie-Luise Kohnhorst die Entwicklung des Instituts für 23 bzw. 27 Jahre. Seit 2005 leitet die Diplom-Oecotrophologin Dr. Ute Brehme das Referat Fortbildung.
Ein Herzstück des Angebots ist der „Lehrgang Ernährungsberater*in/DGE“ (EB/DGE), der auf eine lange Tradition zurückblickt: Am 2. Januar 1957 begrüßte das Institut die ersten Teilnehmer*innen. Nach wie vor gehören die Lehrgänge zum festen Bestandteil des Fortbildungsangebots. In der langen Geschichte des Lehrgangs wurden Inhalte, Methoden und die Art des Angebots zeitgemäß weiterentwickelt. Aktuell stehen vier Formate zur Auswahl: Präsenz, Digital, Kombi und Intensiv.
Heute bietet das Referat Fortbildung gemeinsam mit den DGE-Sektionen und -Vernetzungsstellen Ernährungsfachkräften ein vielfältiges Seminarprogramm. Fach- und Methodenseminare greifen aktuelle Themen der Ernährungsberatung, Ernährungstherapie, Ernährungsbildung und Gemeinschaftsverpflegung auf. Sie verbinden aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse mit einem hohen Praxisbezug und ermöglichen einen intensiven Austausch untereinander.
Das Referat Fortbildung verfügt über das anerkannte Gütesiegel LQW – Lernerorientierte Qualitätstestierung in der Weiterbildung. Dabei steht im Fokus, dass das Bildungsangebot konsequent an den Bedürfnissen der Lernenden ausgerichtet werden. So erfüllt das DGE-Fortbildungsangebot höchste Qualitätsansprüche. Die Zertifizierung ermöglicht den Teilnehmer*innen zudem, Bildungsurlaub zu beantragen und von Fördermitteln zu profitieren.