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„Nachhaltigere Ernährung“ WBAE-Gutachten

4 Ziele der Nachhaltigkeit

Das Gutachten des Wissenschaftlichen Beirats für Agrarpolitik, Ernährung und gesundheitlichen Verbraucherschutz (WBAE) beim BMEL, veröffentlicht im Juni 2020, beschreibt eine umfassende Analyse des Ernährungssystems und seiner politischen Steuerung in Deutschland. Es beschäftigt sich damit, wie eine integrierte Ernährungspolitik entwickelt und eine faire Ernährungsumgebungen gestaltet werden kann. Es ist wichtig, dass sich im Landwirtschafts- und Ernährungssektor neben der Produktion auch der Konsum wandelt. Denn wie sich Menschen ernähren, beeinflusst nicht nur den individuellen Gesundheitsstatus und das Wohlbefinden. Viele Lebensmittel hinterlassen einen großen sozialen, umwelt-, klima- und tierschutzbezogenen Fußabdruck. Das Gutachten zeigt auf, wie die Politik dazu beitragen kann, dass sich Menschen nachhaltiger ernähren.

Tabelle 1: Geschätzte Treibhausgasemissionen bei der Produktion ausgewählter Lebensmittel
Pflanzliche Lebensmittel kg CO2-
Äquivalent
Getreide,
Getreide-
produkte,
Kartoffeln
1 kg Reis, getrocknet 3,0
1 kg Bulgur, getrocknet 3,0
1 kg Vollkornnudeln, getrocknet 3,0
1 kg Kartoffeln 3,0
Gemüse
und Salat
1 kg Linsen, getrocknet 0,6
1 kg Möhren 0,3
1 kg Eisbergsalat 0,2
Obst 1 kg Mango 1,7
1 kg Äpfel 0,3
1 kg Walnüsse 1,0
Öle und Fette 1 kg Margarine, vollfett 1,8
1 kg Rapsöl 2,7
Tierische Lebensmittel kg CO2-
Äquivalent
Fleisch, Wurst,
Fisch und Eier
1 kg Rindfleisch 12,3
1 kg Putenfleisch 4,2
1 kg Schweinefleisch 4,2
1 kg Lachs 6,2
Milch und
Milchprodukte
1 kg Käse 5,8
1 kg Joghurt 2,4
1 kg Milch 1,4
Öle und Fette 1 kg Butter 9,2

Aus DGE-Qualitätsstandards für die Betriebsverpflegung 2020, Institut für Energie- und Umweltforschung, Heidelberg (Hrsg.): Klimatarier CO2-Rechner

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