(dge) Etwa einer von 200 Menschen ist in Deutschland von Zöliakie betroffen. Die Krankheit beruht auf einer Unverträglichkeit gegenüber dem Getreideeiweiß Gluten. Das auch als „Klebereiweiß“ bekannte Gluten ist in vielen heimischen Getreidesorten wie Weizen, Dinkel, Grünkern, Roggen, Hafer und Gerste enthalten und bestimmt die Backeigenschaften des Mehles. Bei einer entsprechenden genetischen Veranlagung führt der Verzehr von glutenhaltigen Lebensmitteln zu einer chronischen Entzündung der Dünndarmschleimhaut.
GDL, DGE und die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel laden zum 6. Symposium ein
10/2013 | 10. Mai
(dge) Die Produktvielfalt funktioneller Lebensmittel ist in den letzten Jahren stetig gewachsen. Angefangen 1996 mit probiotischen Lebensmitteln gefolgt von Präbiotika und ACE-Säften gibt es heute Erfrischungsgetränke mit Grünteeextrakt, Müsliriegel mit Flavonoiden und Margarine mit Pflanzensterolen. Funktionelle Lebensmittel sind Lebensmittel, die neben ihrer ernährungsphysiologischen Bedeutung sowie ihrem Geschmack- und Genusswert gesundheitsfördernde Eigenschaften haben sollen. Die Basis bilden hierfür Inhaltsstoffe wie Vitamine, Mineralstoffe, Fettsäuren, Prä- und Probiotika, Ballaststoffe oder sekundäre Pflanzenstoffe.
DGE-Regionalveranstaltungen zur Verpflegung in stationären Senioreneinrichtungen
07.05.2013
09/2013 | 07. Mai
(dge) Der ernährungsphysiologisch ausgewogenen und wohlschmeckenden Verpflegung in stationären Senioreneinrichtungen kommt eine besonders wichtige Rolle zu. Sie trägt maßgeblich dazu bei, dass sich die Senioren wohl fühlen, ihre Lebensqualität und Gesundheit erhalten bleibt. Dabei gilt es, den unterschiedlichen Anforderungen gerecht zu werden, von den Wünschen und Bedürfnissen rüstiger Senioren bis hin zu speziellen Angeboten und Kostformen für Kranke und Pflegebedürftige. Gute Gründe, den DGE-Qualitätsstandard für die Verpflegung in stationären Senioreneinrichtungen kennen zu lernen und in die Praxis umzusetzen.
Sektion Hessen – DGE e. V. veranstaltet Fachtagung zum 12. Ernährungsbericht in Frankfurt und Kassel
08/2013 | 07. Mai
(dge) Die Sektion Hessen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE) stellt auf ihrer Fachtagung aktuelle Ergebnisse des 12. DGE-Ernährungsberichts vor. Im Fokus stehen zwei Studien zur Seniorenernährung. Eine für den Ernährungsbericht durchgeführte Studie untersuchte erstmals die Ernährungssituation von häuslich gepflegten Senioren in Deutschland (ErnSiPP-Studie). Die zweite Untersuchung informiert über die Situation, Qualität und Zufriedenheit mit dem Angebot „Essen auf Rädern“. Dieser bislang wenig erforschte Bereich ist angesichts der demografischen Entwicklung mit einem stetig ansteigenden Anteil alter und hochbetagter Menschen von gesellschaftlicher Bedeutung. Zusätzlich zu den Fachinformationen aus dem 12. Ernährungsbericht werden Aspekte der tatsächlichen Umsetzung an hessischen Beispielen veranschaulicht.
(dge) Am 15. April 2013 feierte die DGE-Sektion Thüringen ihr zwanzigjähriges Bestehen. In einer Festveranstaltung mit 165 Gästen im Magistrat der Stadt Erfurt gratulierte Heike Taubert, Thüringer Ministerin für Soziales, Familie und Gesundheit und dankte den Vertretern der DGE-Sektion Thüringen für 20 Jahre zuverlässige Arbeit im Interesse der Thüringer Bürgerinnen und Bürger. In ihrem Grußwort betonte Taubert: „Das Beispiel der Thüringer Sektion zeigt, wie wichtig es ist, Professionalität mit ehrenamtlichen Idealismus zu verbinden, um den Herausforderungen, die der Kampf gegen Zivilisationskrankheiten mit sich bringt, zu begegnen.“
(dge) Heute zeichnet die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE) die Ernährungswissenschaftlerin Dr. Eva Rath aus München mit dem Hans Adolf Krebs-Preis 2013 aus. Sie erhält den Preis für ihre herausragende Arbeit zur Identifizierung eines Proteins, das eine Rolle bei der Weiterleitung von Stresssignalen spielt, die für das komplexe Entzündungsgeschehen bei Chronisch entzündlichen Darmkrankheiten (CED) verantwortlich sind.
Unter Beobachtung: Ernährungsforschung mit der Bevölkerung
21.03.2013
50. Wissenschaftlicher Kongress der DGE
04/2013 | 21. März
(dge) Seit über 60 Jahren erarbeitet die Deutsche Gesellschaft für Ernährung
e. V. (DGE) Ernährungsempfehlungen für die Bevölkerung. Eine wesentliche
Grundlage für diese Empfehlungen liefern heute epidemiologische Studien, die
die Beziehung zwischen dem Ernährungsverhalten und dem Auftreten von verschiedenen
ernährungsmitbedingten Krankheiten untersuchen.
60 Jahre Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V.
(dge) In diesem Jahr richtet die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE) vom 20.-22. März 2013 in Bonn ihren 50. Wissenschaftlichen Kongress aus und feiert zudem ihr 60-jähriges Bestehen. Seit 1953 arbeitet die DGE an der Beantwortung unterschiedlicher Fragestellungen der Ernährung und stellt vor diesem Hintergrund Forschungsbedarf fest.
Ernährungswissenschaftler tagen vom 20.-22.03.2013 in Bonn
04/2013 | 12. März
(dge) Vom 20.-22. März 2013 lädt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE) zu ihrem 50. Wissenschaftlichen Kongress mit dem Thema „Unter Beobachtung: Ernährungsforschung mit der Bevölkerung“ nach Bonn ein. Ernährungswissenschaftler und -fachkräfte haben auf der Tagung die Möglichkeit, über Chancen und Grenzen der Ernährungsforschung unter aktuellen Gesichtspunkten zu diskutieren. Wie wichtig sind beispielsweise Beobachtungsstudien zur Ableitung evidenzbasierter Empfehlungen für die Prävention und Therapie ernährungsmitbedingter Krankheiten?
Sektion Baden-Württemberg der DGE veranstaltet ihr 12. DGE-Forum zum Thema Brot
03/2013 | 5. März
(dge) Schwarzbrot, Vollkornbrot, Mehrkornbrote sowie Roggenmischbrote zählen zu den typisch deutschen Brotsorten und rangieren in der Beliebtheitsskala der Deutschen ganz oben. Ein neuer Trend sind Guten-Abend- bzw. Eiweißbrote. Mit mehr als 300 Brotsorten ist Deutschlands Vielfalt weltweit einzigartig. Und das schlägt sich auch beim Verzehr nieder: Im Mittel isst jeder Mann in Deutschland 158 g Brot pro Tag, dies entspricht ca. vier Scheiben. Frauen verzehren mit 111 g Brot knapp eine Scheibe weniger.