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Ökologisch verträglicher Fischverzehr

Frage: Ist die Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e. V. von 1–2 Fischmahlzeiten pro Woche vor dem Hintergrund überfischter Meere ökologisch vertretbar? Sind alle Fischbestände gleichermaßen von einer Überfischung bedroht?

Antwort: Verbraucher können einen Beitrag zur bestandserhaltenden und umweltschonenden Fischerei leisten, wenn sie Fisch bewusst auswählen und sich nach anerkannten Zertifikaten richten, wie sie der MSC für Meeresfischereien vergibt. Ein prinzipieller Konsumverzicht ist bis auf exotische Produkte und bedrohte Arten nicht sinnvoll. Die DGE hält an ihrer Empfehlung von 1–2 Fischmahlzeiten fest: Fisch wird als wesentliche Quelle angesehen für Protein, langkettige n-3 Fettsäuren, Vitamin A, Vitamin D, B-Vitamine und insbesondere das lebenswichtige Spurenelement Jod.

Im November 2006 erschien in der Zeitschrift Science eine Studie, die auf Grund verschiedener Datenanalysen einen globalen Kollaps aller zurzeit gefischten Fischbestände für Mitte dieses Jahrhunderts projiziert. Die Autoren deuten an, dass bei Fortführung gewöhnlicher Fischereipraktiken ernsthafte Bedrohungen für die weltweite Lebensmittelsicherheit, die küstennahe Wasserqualität und die Ökosystemstabilität zu erwarten sind, die jetzige und zukünftige Generationen betreffen werden (12). Diese Studie wurde im Hinblick auf Methodik und Pauschalisierungen kritisiert, einzelne Behauptungen wurden widerlegt (s. 9). Weitgehend akzeptiert ist, dass die meisten kommerziell genutzten Fischbestände weltweit stark genutzt, d. h. überfischt werden.

„Überfischung“

Ist ein Bestand überfischt, werden mehr Fische gefangen als nachwachsen. Überfischung bedeutet nicht Ausrottung. Als überfischt sind die Bestände gelistet, deren Biomasse an Laichtieren einen bestimmten Wert unterschreitet, der als reproduktionsbiologisch wünschenswert eingestuft wurde, um eine möglichst hohe und dauerhafte Fischerei zu erlauben.

Laut FAO (Food and Agriculture Organization of the United Nations) liefert Fisch 2,8 Mrd. Menschen mindestens 20 % ihres Konsums an tierischem Protein (7). Die Nahrungsressource Fisch ist in vielen Regionen der Erde stark gefährdet und der Zustand der Fischbestände besorgniserregend. Angaben der FAO zufolge sind Anfang dieses Jahrhunderts 52 % der bewirtschafteten Fischbestände bis zur Grenze der Belastbarkeit genutzt. Etwa ein Viertel der überwachten Bestände sind überfischt (17 %) oder erschöpft (7 %) (7). Auch Nord- und Ostsee sind davon betroffen und bei uns so beliebte Fischarten wie z. B. Kabeljau bzw. Dorsch, Scholle und Seezunge werden zu stark beansprucht (13). In der EU sind die Fangmengen bei einer Reihe von Fischbeständen in den letzten Jahren erheblich zurückgegangen. Der Kabeljaubestand in der Nordsee ist beispielsweise seit 1991 von 290 000 Tonnen auf 128 000 Tonnen im Jahr 2005 zurückgegangen. Illegale Fischerei beutet bis zu 30 % der weltweiten Fischbestände aus (3). Der Internationale Rat für Meeresforschung (International Council for the Exploration of the Sea, ICES), in dem über 1 600 Wissenschaftler aus 20 Ländern vereinigt sind und der als Beratungsorgan der Europäischen Union dient, gibt regelmäßig Berichte zum Zustand der Bestände und Empfehlungen für die Nordatlantikregion einschließlich Nord- und Ostsee heraus. So empfiehlt der ICES bspw. für 2007 die Schließung der gerichteten Kabeljau-Fischereien und der gemischten Fischereien, in denen Kabeljau regelmäßig als Beifang auftritt, in allen Regionen (mit Ausnahme der westlichen Ostsee) (2, 10).

Beifang

Auch Beifänge – Fisch und andere Tiere, die unabsichtlich in den Netzen landen – und zerstörerische Fangmethoden wie z. B. Baumkurrennetze, die über den Meeresboden pflügen, bedrohen das ökologische Gefüge in den Meeren. Nach Schätzungen der FAO werden so allein jährlich zu den rund 90 Mio. Tonnen angelandetem Meeresfisch etwa 30 Mio. Tonnen Meerestiere nutzlos vernichtet. So ist zum Beispiel 80 % eines Fangs in der Seezungen-Fischerei Beifang. Er wird meist wieder tot ins Meer zurückgeworfen (13).

Nachhaltige Fischerei und naturverträglicher Konsum

Für den Schutz, den Erhalt und die Sicherung einer nachhaltigen Nutzung der lebenden aquatischen Ressourcen setzt sich die Gemeinsame Fischereipolitik (GFP) – ein Instrument der Europäischen Union zum Management der Fischerei und Aquakultur – ein. Beispielhaft sind zahlreiche Regelungen zur Begrenzung der Fangmengen und Beschränkung der Fanggeräte, die ständig überprüft werden, die Entwicklung und Verabschiedung von Wiederaufbauplänen sowie Maßnahmen zum Erhalt sensibler Lebensräume und Ökosysteme. Verschiedene nationale und internationale Programme berücksichtigen zunehmend den Schutz der biologischen Vielfalt. Die Europäische Union hat im Rahmen ihrer Biodiversitätsstrategie (1998) einen „Aktionsplan zur Erhaltung der biologischen Vielfalt in der Fischerei“ ins Leben gerufen, dessen Umsetzung mit der Integration weiterer Umweltaspekte Eingang in die Gemeinsame Fischereipolitik gefunden hat. Darin sind folgende Ziele definiert: Förderung der Erhaltung und nachhaltigen Nutzung der Fischbestände, Unterstützung der Fangmengenkontrolle und technischer Maßnahmen im Hinblick auf die Erhaltung und nachhaltige Nutzung der Fischbestände, Verringerung der Fischereiauswirkungen auf Nichtzielarten sowie die Küsten- und Meeresökosysteme, Vermeidung von Aquakulturverfahren, die den Erhalt der Lebensräume gefährden (4).

MSC-Logo

Als Reaktion auf den Rückgang der weltweiten Fischbestände durch zu intensive Fischerei wurde 1997 der Marine Stewardship Council (MSC) gegründet (vgl. Stichwort S. 101). Der MSC ist eine unabhängige, gemeinnützige Organisation, die sich weltweit für eine nachhaltige und verantwortungsvolle Fischerei einsetzt. Ziel ist die langfristige Sicherung der Fischbestände und einer gesunden Meeresumwelt, damit auch in Zukunft das Lebensmittel Fisch ausreichend zur Verfügung steht. Umweltgerechtes Fischereimanagement wird vom MSC mit einem blauen Logo ausgezeichnet. Hierzu wird geprüft, ob eine Fischerei nach dem MSC-Standard, einer international anerkannten Sammlung von Umweltprinzipien, arbeitet. Diese Prinzipien beinhalten den Zustand der Fischbestände, die Auswirkungen der Fischerei auf die maritime Umwelt und die Managementsysteme der Fischerei. Unabhängige, vom MSC zur Bewertung von Fischereien autorisierte Organisationen werden als Zertifizierungsorganisationen eingesetzt. Verbraucher können so aus einer wachsenden Zahl an Fisch- und Meereserzeugnissen wählen, die in unabhängigen Tests an den Umweltstandards des MSC gemessen wurden und mit dem Logo versehen sind. Aktuelle Informationen zu Fischereien, die nach dem MSC-Standard zertifiziert sind, sowie mit dem MSC-Logo ausgezeichnete Produkte und Händler, bei denen diese zu kaufen sind, finden sich im Internet unter http://de.msc.org.

Verbraucherinformation beim Kauf

Seit 2002 müssen beim Verkauf von Fisch und Fischereierzeugnissen im Einzelhandel die Handelsbezeichnung der jeweiligen Fisch-, Krebs- oder Weichtierart, die Produktionsmethode (aus Seefischerei „...gefangen in...“, aus Binnenfischerei „...aus Binnenfischerei“ oder aus Aquakultur, also Züchtung „...aus Aquakultur“ bzw. „...gezüchtet...“) sowie das Fanggebiet (z. B. Nordwestatlantik, Mittelmeer, Pazifischer Ozean,...) angegeben werden. Diese Etikettierungspflicht gilt für frische und gefrorene Fische sowie für bearbeitete (z. B. ausgenommene, portionierte oder filetierte) und geräucherte Fischereierzeugnisse. Nicht unter diese Verpflichtung fallen verarbeitete Fischereierzeugnisse wie z. B. Fisch-Salate oder Fisch in Aspik (8).

Zuchtfisch

Die Aquakultur1 ist eine Möglichkeit, den weltweit steigenden Bedarf an Fisch zu decken. Überfischung der Weltmeere, eine weltweit wachsende Bevölkerung und ein steigender Pro-Kopf-Verbrauch sind laut FAO wichtige Gründe für die Förderung der Aquakultur. Heute stammt fast jeder zweite Fisch (43 %), der weltweit verzehrt wird, aus Aquakultur, während es im Jahr 1980 nur 9 % waren. Und die Produktion wird und muss laut FAO weiter ausgeweitet werden: Binnen- und Meeresfischerei produzieren etwa 95 Mio. Tonnen Fisch pro Jahr, davon rund 60 Mio. Tonnen für den menschlichen Verzehr. Um den jetzigen Versorgungsgrad der Bevölkerung aufrecht zu erhalten, würden bis 2030 weitere 40 Mio. Tonnen pro Jahr benötigt.

Engpässe für das erforderliche Wachstum der Aquakultur sind laut FAO u. a. fehlendes Investitionskapital für Produzenten in den Entwicklungsländern und die Knappheit von Land und Süßwasser. Ansteigende Energiekosten, negative Einflüsse auf die Umwelt und die Produktsicherheit sind weitere Probleme. In der Kritik stehen z. B. die Abholzung von Wäldern, das Ablassen von mit Medikamenten, toten Fischen und Fäkalien belastetem Wasser in natürliche Gewässer, die Veredelungsverluste durch die Fütterung mit Fischmehl und -öl sowie die Belastung der Meerestiere mit Antibiotika (insbesondere von Garnelen aus asiatischen Ländern, [1]) und Schadstoffen wie Dioxinen und Methylquecksilber. Zu letztgenanntem Kritikpunkt kommt das Wissenschaftliche Gremium für Kontaminanten in der Lebensmittelkette der EFSA (European Food Safety Authority) insgesamt zu dem Schluss, dass es im Hinblick auf die Sicherheit für den Verbraucher keinen Unterschied zwischen Wild- und Zuchtfisch gibt (5).

Den genannten Schwierigkeiten muss laut FAO mit geeigneten Maßnahmen begegnet werden, um die Aquakultur zukunftsfähig zu machen, da sie bedeutend für die Bekämpfung des weltweiten Hungers und die Förderung der Wirtschaft sei (6).

Bio-Fisch

Wildfisch ist nicht biozertifizierbar, so dass es zwangsläufig nur Zuchtfische aus biologischer Aquakultur gibt. Bio-Zertifizierer für Fisch arbeiten nach selbst festgelegten Kriterien, ein Bio-Siegel nach EG-Öko-Verordnung gab es für Fisch bisher nicht, soll es aber noch 2007 geben. Im Vergleich zu herkömmlichem Zuchtfisch hat Bio-Zuchtfisch eine geringere Besatzdichte, zurückhaltenden Medikamenteneinsatz und ausgesuchtes Futter. Ob Fisch aus biologischer Zucht aber „mehr bio“ sein kann als Wildfisch, bleibt dahingestellt (11).

Checkliste zum Fischkauf

Als praktische Entscheidungshilfe gibt der WWF, gefördert durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU), eine Checkliste zum Fischkauf, den WWF-Fischführer, heraus. Dieser weist aus, ob der Konsum bestimmter Fischarten „annehmbar“, „bedenklich“ oder „bedrohlich“ ist. Beurteilungsgründe sind aktuelle Unter suchungen der niederländischen Umweltorganisation North Sea Foundation, die Kriterien aus den drei Kategorien „biologische Charakteristika der Arten“, „ökologische Effekte der Fischereiaktivitäten“ und „Management der Fischerei“ berücksichtigen (13). Danach werden folgende Fische als gute Wahl bezeichnet:

  • Alaska Seelachs Pazifik (MSC),
  • Alaska Wildlachs Pazifik (MSC),
  • Bio-Lachs Nordostatlantik (Zucht),
  • Bio-Shrimp div. Länder (Zucht),
  • Eismeergarnele und Kaltwassershrimp Nordostatlantik (wild),
  • Forelle Europa (Zucht),
  • Heilbutt Pazifik (wild),
  • Hering Nordostatlantik/Ostsee (MSC/wild),
  • Sardine Nordostatlantik (wild),
  • Seehecht Südafrika (MSC),
  • Seelachs Nordostatlantik (wild),
  • Sprotte Nordostatlantik/Ostsee (wild).

Demgegenüber sollten nicht konsumiert werden. z. B.

  • Aal Europa (wild/Zucht),
  • Hai weltweit (wild),
  • Heilbutt Nordostatlantik (wild),
  • Kabeljau Nordostatlantik/Ostsee (wild),
  • Rotbarsch Nordostatlantik (wild),
  • Scholle Nordostatlantik (wild)
  • Tropische Shrimp div. Länder (wild/Zucht)

Der vollständige Einkaufsführer Fisch ist herunterzuladen unter http://www.wwf.de/fileadmin/fm-wwf/pdf_neu/WWF_Fischfuehrer_2006_lowres.pdf.

Fazit

Fisch ist ein wertvolles Lebensmittel und die Fischerei ist weltweit ein großer Wirtschaftsfaktor und Existenzgrundlage vieler Menschen. Nur eine nachhaltige Bewirtschaftung der Fischbestände kann diese Ressource für die Zukunft erhalten. Verbraucher können einen Beitrag zur bestandserhaltenden und umweltschonenden Fischerei leisten, wenn sie Fisch und andere Meerestiere bewusst auswählen und sich nach anerkannten Zertifikaten richten, wie sie der MSC für Meeresfischereien vergibt. Ein prinzipieller Konsumverzicht ist bis auf exotische Produkte und bedrohte Arten nicht sinnvoll.

Literatur/Quellen:

  1. Bundesforschungsanstalt für Fischerei (BFAFI): Fisch und Garnelen aus der Aquakultur. Stand: 09.10.2003; http://www.bfa-fish.de/cln_045/nn_820254/DE/aktuelles/
    themen/Fischqualitaet/Aquakultur.html
    ; Zugriff v. 19.04.07
  2. Bundesforschungsanstalt für Fischerei (BFAFI), Institut für Ostseefischerei: Zustand der Fischbestände im Nordost-Atlantik und Empfehlungen des Internationalen Rates für Meeresforschung im Oktober 2006. www.bfa-fish.de/cln_044/nn_819438/SharedDocs/Downloads/
    Aktuelles/ICES_Oktober2006,templateId=raw,
    property=publicationFile.pdf/ICES_Oktober2006.pdf (s. ICES 2006); Zugriff v. 19.04.07
  3. Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV): Fischerei wird ein neuer Schwerpunkt der deutschen Nachhaltigkeitsaktivitäten. Pressemitteilung Nr. 160, Ausgabedatum 14.11.06. www.bmelv.de/nn_751680/DE/12-Presse/Pressemitteilungen/
    2006/160-LI-Nachhaltige_20Fischerei.html_nnn=true; Zugriff v. 19.04.07
  4. Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) (Hrsg.): Aquatische genetische Ressourcen Nationales Fachprogramm zur Erhaltung und nachhaltigen Nutzung. Erscheinungsdatum 17.01.07. www.bmelv.de/cln_044/nn_749972/SharedDocs/downloads/
    01-Broschueren/Aquatische-genetische-Ressourcen.html_nnn=trueZugriff v. 19.04.07
  5. EFSA (European Food Safety Authority): Opinion of the Scientific Panel on Contaminants in the Food Chain on a request from the European Parlament related to the safety assessment of wild and farmed fish. The EFSA Journal (2005) 236: 1–118; http://www.efsa.europa.eu/etc/medialib/efsa/science/contam/
    contam_opinions/1007.Par.0005.File.dat/
    contam_opinion_ej236_swaff_v2_en1.pdf
    ; Zugriff v. 19.04.07
  6. Food and Agriculture Organization of the United Nations (FAO): Nearly half of all fish eaten today farmed, not caught. 04.09.06, Rome/New Delhi; http://www.fao.org/newsroom/en/news/2006/1000383/index.html; Zugriff v. 19.04.07
  7. Food and Agriculture Organization of the United Nations (FAO) Fisheries and Aquaculture Department: The State of World Fisheries and Aquaculture 2006. Rome (2007). ftp://ftp.fao.org/docrep/fao/009/a0699e/a0699e.pdf; Zugriff v. 19.04.07
  8. Fisch-Informationszentrum e. V.: Neue Zusatzinformationen beim Fischkauf ab 2002. 26.10.01; http://www.fischinfo.de/index.php?1=1&page=presse_det&link=c&id=462 Zugriff v. 19.04.07
  9. Gröger J., Ehrich S.: Kommentar zum Worm-et-al.-Artikel „Impacts of biodiversity loss on ocean ecosystem services“. Inf. Fischereiforsch. (2007) 54: 1–8; http://www.bfa-fish.de/cln_045/nn_819936/SharedDocs/Downloads/
    Infn/Vol_54_2007/InfOnline_54_07_1.html
    ; Zugriff v. 19.04.07
  10. International Council for the Exploration of the Sea (ICES): New advice (October 2006). www.ices.dk > Advice > Latest advice; Zugriff v. 19.04.07
  11. Rüdiger J.: Vom Wasser auf den Teller. Fisch aus Bio-Zucht oder Wilfang? BioNachrichten Nr. 105, 12/2006, S. 18–19
  12. Worm B., Barbier E. B., Beaumont N., et al.: Impacts of biodiversity loss on ocean ecosystem services. Science (2006) 314: 787–90
  13. WWF Deutschland: Der WWF-Fischführer. Hintergrundinformation. Hamburg, Herbst 2006. http://www.wwf.de/fisch; Zugriff v. 19.04.07

1 Aquakultur befasst sich mit der kontrollierten Aufzucht und Haltung von aquatischen Organismen, also von Fischen, Muscheln, Krebstieren und Pflanzen, insbesondere Algen. Bei Süßwasserfischen und Krebstieren, die in Teichen oder künstlich angelegten Becken gezüchtet werden, spricht man von Aquakultur. Die Aquakultur im Meer wird auch als Marikultur bezeichnet. Dabei werden Salzwasserfische, Krebs- und Weichtiere in abgetrennten Arealen direkt im Meer oder in Seen und Flüssen mit Meeresanbindung gehalten.

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