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Kompetenzcluster der Ernährungsforschung

Vier interdisziplinäre Kompetenzcluster der Ernährungsforschung, die durch das BMBF gefördert werden, widmen sich seit 2015 einer großen Bandbreite an Fragen rund um das Thema Ernährung.

Kompetenzcluster NutriAct

Das in Berlin und Potsdam angesiedelte Kompetenzcluster NutriAct mit über dreißig Forschungseinrichtungen und Unternehmen untersucht alltagstaugliche Ernährungsstrategien für die Generation 50 plus. Denn mit zunehmenden Alter erhöht sich das Risiko von sogenannten Zivilisationskrankheiten wie Diabetes, Adipositas oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Sprecher des Clusters ist Prof. Dr. Tilman Grune, wissenschaftlicher Vorstand am Deutschen Institut für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke (DIfE).

Kompetenzcluster nutriCARD

Eine dieser Zivilisationskrankheiten erforscht im Speziellen das Kompetenzcluster nutriCARD: Es zielt auf die Prävention von Herz-Kreislauf-Erkrankungen ab. An den Universitäten Halle, Jena und Leipzig erforschen rund vierzig Wissenschaftler sowie achtzig Praxispartner Mechanismen ernährungs- und altersbedingter Erkrankungen.

Clustersprecher ist Prof. Dr. Stefan Lorkowski vom Institut für Ernährungswissenschaften an der Friedrich-Schiller-Universität Jena.

Kompetenzcluster Diet-Body-Brain

Dem Zusammenhang zwischen Ernährung und neurodegenerativen Krankheiten wie Demenz geht das Kompetenzcluster Diet-Body-Brain, kurz DietBB, auf den Grund. Denn Ernährung und Lebensstil können die Entwicklung und den späteren Abbau kognitiver Fähigkeiten beeinflussen. Aufgabe des in Bonn angesiedelten Forschungsnetzwerks ist es, ernährungsbedingte Risikofaktoren auf Basis von epidemiologischen Studien zu identifizieren.

Clustersprecherin ist Prof. Dr. Ute Nöthlings vom Institut für Ernährungs- und Lebensmittelwissenschaften mit dem Schwerpunkt Ernährungsepidemiologie an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn.

Kompetenzcluster enable

Das Kompetenzcluster enable in München erforscht Strategien für eine gesundheitsfördernde Ernährung der Menschen in allen Lebensphasen, von der Schwangerschaft und frühen Kindheit, über das Jugend- und Erwachsenen- bis hin zum Seniorenalter. In Kooperation mit rund vierzig Partnern aus Forschungseinrichtungen und Lebensmittelindustrie sollen speziell Convenience-Produkte in ihrer Zusammensetzung verbessert werden.

Clustersprecher ist Prof. Dr. Hans Hauner, Direktor des Else Kröner-Fresenius-Zentrums für Ernährungsmedizin der Technischen Universität München.

Forschungsprojekt der DGE in Diet-Body-Brain (DietBB)

Die DGE gibt die offiziellen lebensmittelbezogenen Ernährungsempfehlungen (FBDG) für Deutschland heraus. Dies sind die 10 Regeln der DGE für eine vollwertige Ernährung, der DGE-Ernährungskreis und die Dreidimensionale DGE-Lebensmittelpyramide.

Im Rahmen der ersten Förderphase des Kompetenzclusters DietBB hat die DGE die Bekanntheit dieser Empfehlungen in der Bevölkerung in Deutschland evaluiert. Basierend auf den gewonnenen Erkenntnissen untersucht die DGE in der zweiten Förderphase Kommunikationsstrategien und Medien, die dazu dienen, die 10 Regeln der DGE an spezifische Zielgruppen verhaltenswirksam zu vermitteln.

Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V.
Godesberger Allee 18
53175 Bonn
Tel: +49 228 3776-600
Fax: +49 228 3776-800

DGE-Ernährungskreis

Weitere Informationen

Projekte der DGE im Rahmen von „IN FORM – Deutschlands Initiative für gesunde Ernährung und mehr Bewegung“ gefördert durch das BMEL.

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