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Kompetenzcluster „Diet-Body-Brain (DietBB) – Von der Epidemiologie zu evidenzbasierter Kommunikation“

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Ernährungs- und Lebensstil können das Gedächtnis und die Entwicklung von Demenz beeinflussen und somit in der Prävention eine wichtige Rolle spielen. Bislang fehlen jedoch belastbare Daten für diesen Zusammenhang. Auch ist unklar, wie Forschungsergebnisse zu Ernährung und Lebensstil heutzutage am besten kommuniziert werden und Menschen in die Lage versetzt, ihr Ernährungsverhalten nachhaltig zu verbessern.

Diese Lücken will das Kompetenzcluster Diet-Body-Brain (DietBB) schließen. Hierzu haben sich 17 Partner aus der Region Bonn zusammengeschlossen, darunter mehrere Institute der Universität Bonn und des Universitätsklinikums, die LIFE&BRAIN GmbH, das Deutsche Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen, die Deutsche Sporthochschule Köln und die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE). In diesem Netzwerk arbeiten Experten aus verschiedenen Fachgebieten wie Ernährungswissenschaft, Medizin, Neuroökonomik und Public Health interdisziplinär zusammen. Gefördert wird das von der Universität Bonn koordinierte Kompetenzcluster DietBB vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF). Sprecherin des Kompetenzclusters ist die Epidemiologin Prof. Dr. Ute Nöthlings vom Institut für Ernährungs- und Lebensmittelwissenschaften der Universität Bonn.

Der Hintergrund

Laut Welt-Alzheimer-Bericht 2015 sind weltweit 46,8 Millionen Personen an einer Demenz erkrankt. Schätzungen gehen davon aus, dass im Jahr 2030 bereits 74,1 Millionen Menschen betroffen sein werden und 2050 etwa 131,5 Millionen. Allein in Deutschland leiden derzeit rund 1,5 Millionen Menschen an Demenz. Rund 300 000 weitere Personen erkranken vermutlich pro Jahr. Angesichts der steigenden Prävalenz und einer immer älter werdenden Gesellschaft stellt die Prävention neurodegenerativer Krankheiten in den kommenden Jahren eine große Herausforderung für den Gesundheitssektor dar.

Die Aufgaben der DGE in DietBB

Um dieser Herausforderung zu begegnen, müssen die Öffentlichkeit und die verschiedenen Interessengruppen für das Thema sensibilisiert werden. Dazu wird die DGE über DietBB und die Forschungsergebnisse des Clusters informieren und die Ergebnisse in die Praxis „übersetzen". Hierzu dienen vor allem die von der DGE erarbeiteten und laufend an den aktuellen Forschungsstand angepassten lebensmittelbezogenen Ernährungsempfehlungen. Sie beinhalten

Neben individualisierten Ernährungsempfehlungen werden von der DGE im Kompetenzcluster DietBB effektive Kommunikationsstrategien sowie neue Informations- und Kommunikationstools erarbeitet.

Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V.
Godesberger Allee 18
53175 Bonn
Tel: +49 228 3776 600
Fax: +49 228 3776 800

DGE-Ernährungskreis

Weitere Informationen

Projekte der DGE im Rahmen von „IN FORM – Deutschlands Initiative für gesunde Ernährung und mehr Bewegung“ gefördert durch das BMEL.

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