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Ernährung und Sport – ist Medizin

22. – 23.11.2019
Beginn: 13:30 Uhr
Ende: 16:00 Uhr

Veranstaltungsort:

Hector-Center für Ernährung, Bewegung und Sport Hörsäle Medizin
Ulmenweg 18
91054 Erlangen


Die Relevanz von Ernährung und Sport für die Prävention und Therapie zahlreicher Erkrankungen hat in den letzten Jahren sowohl im klinischen Setting als auch in der wissenschaftlichen Forschung an Bedeutung gewonnen. Auf diesem Kongress wird der Frage nachgegangen, inwieweit eine Anpassung der Ernährung und individuelle Trainingskonzepte die körperliche Leistungsfähigkeit stabilisieren und somit Krankheitsverlauf verbessern kann. Seit vor einigen Jahren der Muskel als immunmodulierndes parakrines und endokrines Organ demaskiert werden konnte, eröffnen sich neue Therapiekonzepte. Einen Fokus bilden Sport- und Ernährungskonzepte bei onkologischen Patienten und schwergradiger Adipositas. Zudem wird dargestellt, wie eine klinisch relevante Optimierung der Körperzusammensetzung und eine Verbesserung des kardiometabolischen Risikoprofils mit zeiteffizienten Konzepten erreicht werden kann.


Mit dem Analogon des intestinalen Wachstumshormons GLP-2 steht seit einigen Jahren ein Medikament zur Verfügung, das die Behandlung von Patienten mit Kurzdarmsyndrom revolutioniert hat. Wie kann die Resorptionsleistung des Restdarms verbessert werden und so zahlreichen Patienten die Möglichkeit einer weitgehend normalen Nahrungs- und Flüssigkeitsaufnahme ermöglichen?

Außerde werden aktuelle Aspekte zur Ernährung bei Reizdarmsyndrom und Nahrungsmittelunverträglichkeiten beleuchtet und aktuelle Daten, die auf einen therapeutischen Effekt der Ernährung bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen hinweisen, diskutiert. Das Mikrobiom scheint dabei eine zentrale Rolle einzunehmen.

Im neuen Format einer zweitägigen Veranstaltung und unter der Schirmherrschaft von dem Bundesverband Deutscher Ernährungsmediziner (BDEM), der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE), der Deutschen Gesellschaft für Ernährungsmedizin (DGEM), der Deutschen Gesellschaft für Hämatologie und Medizinischen Onkologie (DGHO), dem Verband der Diätassistenten - Deutscher Bundesverband (VDD) und dem Berufsverband Ökotrophologie (VDOE) möchten die Institutionen gemeinsam mit den Teilnehmern und nationalen sowie internationalen Referenten diese Themen aus wissenschaftlicher und klinischer Sicht beleuchten.


 
 
Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V.
Godesberger Allee 18
53175 Bonn
Tel: +49 228 3776-600
Fax: +49 228 3776-800

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Weitere Informationen

Projekte der DGE im Rahmen von „IN FORM – Deutschlands Initiative für gesunde Ernährung und mehr Bewegung“ gefördert durch das BMEL.

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