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Presseinformation: Presse, DGE intern, 2007 28/2007 vom 27.09.2007
DGE intern

DGE-Journalisten-Preise 2007

Medien leisteten gute Arbeit in der Ernährungsaufklärung


v. l. n. r.: Dagmar, Freifrau von Cramm (wissenschaftliches Präsidium der DGE), Frank Buchmeier, Akiko Lachenmann, Thomas Hütsch stellvertrtend für Sascha Hingst, Kerstin Quassowsky, Bernd Schwedhelm, Dr. Friedhelm Mühleib, Michael Schulte, Prof. Dr. Peter Stehle (Präsident der DGE)

(dge) Anlässlich ihrer Arbeitstagung zeichnete die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE) am 27. September 2007 in Bonn auch in diesem Jahr wieder deutschsprachige Journalisten für ihr außerordentliches Engagement im Bereich Ernährungsaufklärung mit dem DGE-Journalisten-Preis aus. Diese Auszeichnung würdigt insbesondere wissenschaftlich fundierte, originelle und zielgruppengerecht aufbereitete Arbeiten zu aktuellen Ernährungsthemen. Die DGE vergibt den Preis in fünf Medienkategorien, die mit jeweils 2.000 EUR dotiert sind.

Die Journalisten-Preise 2007 gehen

im Bereich Tages- und Wochenzeitungen an Frank Buchmeier und Akiko Lachenmann für ihren Bericht „So kocht die Welt im Schwabenland“, erschienen in der Stuttgarter Zeitung. Die Lokalreporter betrachteten die Ernährungsgewohnheiten von vier Familien aus verschiedenen Kulturkreisen. Sie schilderten den Reportern wie und wo sie das Essen zubereiten und was sie gerne essen. Eine anregende und informative Reportage über Esskulturen; Journalistisch gut und ansprechend, mit hervorragender Bildersprache, in denen die Familien mit „ihren“ Lebensmitteln zu sehen sind. Ein Beitrag mit persönlicher Note, der es versteht, zugleich unterhaltsam und informativ zu sein.

Im Bereich Publikumszeitschriften an das Redaktionsteam Bernd Schwedhelm, Kerstin Quassowsky, Odile Godau, Laura Salm, Christian Busch, Karl Martensen, Antje Windmann für ihren Beitrag „Besser essen für Kinder“ erschienen im Journal der Bild am Sonntag. Ein viel-seitiger Beitrag, der von der Schwangerschaft über die Ernährung von Kindern bis hin zu Aspekten wie Bewegung und Übergewicht viele Fragen beantwortet. Zudem appelliert der Text an die Verantwortung der Eltern, ihren Kindern nicht nur in mate-rieller Hinsicht sondern auch in der Ernähung und Ernährungserziehung das Beste zukommen zu lassen. Ein Journal, das komplexe Inhalte sorgfältig recherchiert und für den Leser verständlich aufbereitet hat. Ein ansprechender, praxisorientierter und journalistisch gelungener Beitrag.

Im Bereich Hörfunk an Michael Schulte für seinen Beitrag „Säen, ernten, danken – Die Früchte der Erde“, ausgestrahlt im Deutschlandradio Kultur in der Sendung „Kinderhörfunk Kakadu“. Der Autor fesselt seine Hörer auf unterhaltsame Weise, die Vielfalt von Obst und Gemüse, vom Anbau bis zur Ernte, kennen zu lernen. Ein kindgerechtes, originelles und witziges, stets kurzweiliges und dabei durchaus informatives Feature mit O-Tönen von Kindern, Köchen, Landwirten, Großhändlern und einem Pfarrer. Erntedanklieder, ein Gemüseorchester und sprechendes Obst und Gemüse untermalen die Reportage. Die Botschaften sind durchweg positiv-fröhlich, ohne erhobenen Zeigefinger – einprägsam, weil sie sich auf das Wesentliche wie Vielfalt, Frische und die Vorzüge eines reichlichen Obst- und Gemüseverzehrs beschränken. Eine zielgruppengerechte, tolle journalistische Leistung.

Im Bereich Fernsehen an Sascha Hingst für seinen Beitrag „Lebensmittelkontrolle anders – Was haben die Hessen in ihren Kühlschränken“ ausgestrahlt im „HR Fernsehen“ in der Sendung „m€x. das marktmagazin“. Der Autor riskiert einen Blick in die Kühl- und Vorratsschränke von Verbrauchern. Eine Ernährungsberaterin überprüft die Lebensmittel darin auf ihr Mindesthaltbarkeitsdatum. Sie gibt Tipps, was mit abgelaufenen Lebensmitteln zu tun ist und erklärt den Unterschied zum Verfallsdatum. Die gut recherchierten prägnanten Kommentare zwischen den O-Tönen und Szenen machen diesen Film zu einem informativen und gelungenen Service-Beitrag.

Im Bereich Internet an Dr. Friedhelm Mühleib für seinen Beitrag „Abzocken mit Zimt: Zimtkapseln für Diabetiker“, veröffentlicht im weblog „Wohlbekomms“. Ein fachlich exzellent aufbereiteter und recherchierter Beitrag über wissenschaftliche Erkenntnisse und Stellungnahmen zur Wirkung des Zimts und seiner Inhaltsstoffe. Hier werden wissenschaftliche Fakten vermittelt und mit aktuellen Fragestellungen verknüpft. Eine Zusammenstellung aktueller Meldungen in den Medien zum Thema Zimt ergänzen das Infoportal. Der Autor nutzt das Medium für die ausführliche Auseinandersetzung und bietet dem Leser die Möglichkeit, sich umfassend und seriös zu informieren. Ein sachlicher, aktueller, wortwitziger Beitrag, manchmal auch ironisch, der gleichermaßen Laien und Fachkräfte anspricht.


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