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Presseinformation: Presse, DGE intern, 2012 22/2012 vom 24.10.2012
DGE intern

DGE Journalisten-Preise 2012 vergeben


DGE Journalistenpreisträger 2012

Dagmar von Cramm, (3. v.l.) mit den Preisträgern des DGE-Journalistenpreises 2012 v.l.n.r.: Oliver Hamel, Frank Bowinkelmann, Dr. Andreas Weber, Irmela Hannover, Isabel Bublitz, Volker Hoffmann, Susanne Brockmann

(dge) Die Journalisten-Preise der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e. V. gehen in diesem Jahr an zwölf Journalisten aus fünf Medienkategorien. Über 130 Journalisten hatten sich für die mit insgesamt 10000 EUR dotierten Preise beworben. Der DGE-Journalistenpreis zeichnet wissenschaftlich fundierte, originelle und zielgruppengerecht aufbereitete Arbeiten zu aktuellen Ernährungsthemen aus und honoriert damit das außerordentliche Engagement der Gewinner im Bereich Ernährungsaufklärung. Die Auszeichnungen, die mit jeweils 2 000 Euro prämiert sind, hat Dagmar Freifrau von Cramm, Mitglied im Wissenschaftlichen Präsidium der DGE, heute auf einem Journalistenseminar der DGE in Hamburg überreicht.

Den Preis in der Kategorie Tages- und Wochenzeitungen erhielt Oliver Hamel für seinen Artikel „Fleischlust fatal“, erschienen im Wochenendjournal der Kieler Nachrichten. Eindrucksvoll und realistisch berichtet der Redakteur über eine gesellschaftliche Fehlentwicklung am Beispiel des Fleischkonsums: „Irgendwann ist der Sonntagsbraten zum Alltagsbraten geworden“. Mit seinem Beitrag hinterfragt er, ob wir die Kontrolle über unseren Fleischkonsum verloren haben und macht so auf die geringe Wertschätzung und Verschwendung von Lebensmitteln aufmerksam.

Dr. Andreas Weber bekam den Preis im Bereich Publikumszeitschriften für seine Geschichte im Greenpeace-Magazin „Morgen Kinder wird’s was geben!“, Darin schildert er die täglichen und emotionalen Auseinandersetzungen von Eltern mit Kindern am Esstisch. Sein Bericht ist unterhaltsam durch viele amüsante Dialoge, zugleich aber auch ein solider Ratgeber für Eltern mit klaren, alltagstauglichen Botschaften für mehr Erziehungskompetenz.

In der Kategorie Hörfunk hat die Jury Valentin Thurn und Frank Bowinkelmann den Preis für ihr Feature „Frisch auf den Müll. Warum verschwenden wir so viele Lebensmittel?“ zuerkannt. Die meisten von uns glauben, sich nachhaltig ökologisch zu verhalten. Der in WDR 5 ausgestrahlte Beitrag klärt über das Ausmaß von Lebensmittelverschwendung in der Landwirtschaft, im produzierenden Handwerk, im Handel und im Haushalt auf. Auch „Mülltaucher“ und Müllforscher kommen im Beitrag zu Wort und verdeutlichen, dass es auch anders geht.

Den Preis im Bereich Fernsehen erhielt die Sendung „Der Vorkoster: Alles im grünen Bereich – Wie gesund ist Salat wirklich?“ Ausgezeichnet wurde die WDR-Redakteurin Irmela Hannover gemeinsam mit Isabel Bublitz und Volker Hoffmann vom Team der Produktionsfirma Solis TV. Die Sendung berichtet über den Salat vom Saatgut bis zum Teller. Ein informatives und warenkundliches Feature, das viele Verbrauchertipps rund um den Salateinkauf und -verzehr gibt. Der Vorkoster beantwortet, ob Salat aus der Tüte okay ist, auf was beim Einkauf zu achten ist, ob Bio- oder konventionelle Ware besser ist, und zeigt, wie Salate mit kalorienarmer Dressings schmackhaft zubereitet werden.

Das Team der NDR-Visite Redaktion mit Susanne Brockmann, Edith Heitkämper, Anke Lauf, Friederike Krumme und Claudia Gromer-Britz bekam den Preis im Bereich Internet für den auf NDR-Visite online veröffentlichten Beitrag „Krank durch Essen“. Es ist ein umfassendes und seriöses Feature für alle, die mehr über das Thema Lebensmittelallergien und -unverträglichkeiten wissen möchten. Das VISITE-Team stellt den Unterschied zwischen Lebensmittelallergie und -unverträglichkeit vor, erläutert Ursachen, Diagnose und Therapie und veranschaulicht die komplexen Zusammenhänge durch Videos mit Patientenberichten und Expertengesprächen im Studio.

Mit dem Journalisten-Preis prämierte die DGE bereits zum 23. Mal die besten journalistischen Arbeiten zu aktuellen Ernährungsthemen. Auch für 2013 wird in den fünf Medienkategorien ein Preis ausgeschrieben. Interessierte Journalisten können sich ab November 2012 über den Preis und die Ausschreibungsmodalitäten unter www.dge.de, Rubrik Presse informieren.


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