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Journalisten-Preis

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE) vergibt jährlich einen Preis an Journalisten der Publikumsmedien für ihr besonderes Engagement im Bereich Ernährungsaufklärung.

Autoren können sich mit einem Beitrag in den Bereichen „Tages- und Wochenzeitungen“, „Publikumszeitschriften“ (ausgenommen sind Kundenzeitschriften und reine Abonnement-Titel), „Hörfunk“, „Fernsehen“, „Internet“ bewerben.

Honoriert wird ein Beitrag, der z. B.

  • den Zielgruppen Wissen über vollwertige Ernährung und Lebensmittel nach den Richtlinien der DGE vermittelt
  • zu gesundheitsförderndem Essverhalten motiviert oder auf ein ernährungsrelevantes Thema/Problem aufmerksam macht

Der Preis ist für jeden der genannten Medienbereiche mit 2.000 € dotiert

Preisträger 2017

Kategorie Tages- und Wochenzeitungen

Anne Backhaus

Anne Backhaus

Im Bereich Tages- und Wochenzeitungen zeichnete die DGE Anne Backhaus für ihre Reportage „Schweres Spiel“ aus. Sie berichtet über ein spezielles Abnehmprogramm für Männer, das in Großbritannien sehr erfolgreich ist. „Männer gegen Fett. Mit Fußball“, motiviert die Teilnehmer, indem sie für jedes verlorene Kilogramm Extra-Tore für das Team erhalten. Eine bewegende und Mut machende Reportage, mit der es der Autorin ausgezeichnet gelingt, einen Impuls zu setzen, dass es auch für Männer reizvolle langfristig motivierende Programme für ihre Übergewichts-Probleme geben kann

Anne Backhaus, Jahrgang 1982, ist Autorin und (Multimedia-)Reporterin. Sie wuchs in Norddeutschland auf und schrieb, filmte und fotografierte lange für SPIEGEL ONLINE sowie verlagsübergreifend für die SPIEGEL-Gruppe. Erste Berufserfahrungen sammelte sie bereits als Schülerin beim Buxtehuder und Altländer Tageblatt. Ihre ersten Praktika machte sie bei Gruner & Jahr und RTL Nord. Für ihre Reportagen und Interviews reist Anne Backhaus heute um die ganze Welt. Derzeit lebt sie in Hamburg und München und arbeitet unter anderem für die Süddeutsche Zeitung, Magazine, Online und TV.

 Schweres Spiel (pdf, © Süddeutsche Zeitung GmbH, München)


Kategorie Publikumszeitschriften

Stefanie Kara

Stefanie Kara

In der Kategorie Publikumszeitschriften bekam Stefanie Kara den Preis für ihre Reportage „Was essen Sie am allerliebsten?“ im ZEIT WISSEN Magazin. Im Bericht geht es um Lieblingsspeisen, um Geschmacksbildung und -vorlieben und wie Essgewohnheiten entstehen und sich verändern, ausgehend von der Frage warum wir mögen, was wir mögen. Dabei nimmt sie den Leser mit auf eine weite Reise um die Welt, berichtet vom Lieblingsessen von Kindern, über Klassiker verschiedener Länderküchen bis hin zur Henkersmahlzeit im Gefäng-nis. Ein sehr begeisternder, vielschichtiger Bericht mit Wissenswertem über Leibgerichte, evolutionäre und erlernte Vorlieben sowie Genuss, Kultur und Tradition.

Stefanie Kara ist Redakteurin im Ressort Wissen der ZEIT, außerdem arbeitet sie als freie Autorin, unter anderem für den Deutschlandfunk, GEO, mare, enorm und ZEIT Wissen. Sie hat die Kölner Journalistenschule abgeschlossen und Volkswirtschaftslehre und Politik studiert. Zusammen mit Claudia Wüstenhagen hat sie das Buch Das Alphabet des Denkens geschrieben.

 Was essen Sie am allerliebsten? (pdf, © Stefanie Kara)


Kategorie Hörfunk

Iska Schreglmann

Iska Schreglmann

Iska Schreglmann erhielt für ihr Feature “Von der Mahlzeit zur Medaille – Ernährungskonzepte für Sportler“ in der Sendung „IQ Wissenschaft und Forschung“ in Bayern 2 die Auszeichnung im Bereich Hörfunk. Ein informativer Beitrag zu Ernährungsempfehlungen für ambitionierte Kraft- und Ausdauersportler. Gut recherchiert mit vielen Informationen zu Hungerast, richtigem Trinken, Ernährungstrends wie vegan und Low Carb im Spitzensport oder Nahrungsergänzungsmitteln als vermeintliche kleine Helfer für große Leistungen.

Iska Schreglmann arbeitet als Autorin und Moderatorin im Bereich Hörfunk und TV für Bayern 2, Faszination Wissen (BR FErnsehen), X:enius (arte), W wie Wissen (ARD) sowie Campus Talks und Alpha Forum (ARD alpha). Die Wissenschaftsjournalistin hat u.a. Kommunikationswissenschaft in München studiert, ein Fortbildungsstipendium bei der NBC in den USA (Tampa) und eine Redakteursausbildung bei der Dt. Journalistenschule in München absolviert.

 Von der Mahlzeit zur Medaille? – Ernährungskonzepte für Sportler


Kategorie TV

Nastasja Müller und Judith Schaller

Nastasja Müller

Nastasja Müller

Judith Schaller

Judith Schaller

In der Kategorie Fernsehen hat die Jury zwei Beiträge der NDR-Sendung plietsch zum Thema „Alkohol, die wichtigsten Fakten“ ausgezeichnet. Nastasja Müller und Judith Schaller erhielten den Preis für ihre Beiträge „Trinkweisheiten – was stimmt wirklich?“ und „Ein Gläschen in Ehren“. Ob Schnaps die Verdauung fördert oder ob Alkohol im Essen komplett verkocht, der Beitrag von Nastasja Müller geht Alkoholweisheiten wissenschaftlich und anschaulich auf den Grund. „Ein Gläschen in Ehren“ verdeutlicht, bei welchen Gelegenheiten wir Alkohol verzehren, ob zu einem romantischen Dinner, Einladungen zu Festen und Feiern. Der Beitrag erklärt, welche Mengen im Alltag tolerierbar sind, ab wann es gesundheitlich bedenklich wird und warum Frauen weniger trinken sollten als Männer. Beides sind informative, originelle und praxisorientierte Features, die kurz, konkret und unterhaltsam die wichtigsten Fakten vermitteln und den Verbraucher "abholen".

Nastasja Müller, Jahrgang 1981, lebt und arbeitet in Hamburg. Dort hat sie Soziologie, Neue Deutsche Sprache und Literatur, Sozial- und Witschaftsgeschichte sowie Psychologie studiert. Im Anschluss absolvierte sie eine Ausbildung mit Volontariat beim NDR sowie einem Journalisten-Stipendium der Sir-Hugh-Carleton-Green-Stiftung in London. Heute arbeitet sie als Moderatorin und Autorin für ARD und NDR Fernsehen u.a. für die Sendungen plietsch, X:enius, DIE BOX //Die Geschichte eines Abends,sowie für die ARD Tagesschau 24, Ressort Kultur und Mein Nachmittag, Ressort: Wissen.

Judith Schaller arbeitet als freie Autorin/Reporterin für das Wissensmagazin plietsch. beim NDR und das Wirtschafts- und Verbrauchermagazin Markt beim Westdeutschen Rundfunk. Zudem realisiert sie Fernsehbeiträge für X:enius auf arte. Zuvor war sie unter anderem für die Sendung „W wie Wissen“ (ARD) und das Regionalmagazin „Hamburg Journal“ im NDR tätig. Sie studierte Amerikanistik, Politikwissenschaften, Rechtswissenschaften in Deutschland (Mainz), USA (Vermont, Middleburry) und Belgien (Gent) und lebt in Köln.

 Journalistenpreis für plietsch-Autorinnen (ndr.de)


Kategorie Internet

Jessica Bolewski

Jessica Bolewski

Der von Jessica Bolewski eingereichte Beitrag „Resistente Stärke – Abnehmen mit Kartoffeln vom Vortag“ bekam die Auszeichnung im Bereich Internet. Der Artikel erschien auf eatsmarter.de. Kohlenhydrate werden häufig verteufelt. Der Beitrag informiert darüber, dass Pasta, Reis, Kartoffeln nicht per se schlecht sind. Werden diese stärkehaltigen Lebensmittel gekocht und wieder abgekühlt, enthalten sie resistente Stärke, die ballaststoffähnliche Wirkungen hat. Ein praxisorientierter Artikel, der mit Videotipps von Experten und Rezepten zum Ausprobieren die Möglichkeiten des Netzes nutzt. Die wichtigsten Botschaften fasst die Autorin in „Merke-Kästchen“ zusammen. Hier werden dem Leser wissenschaftlich komplexe Inhalte verständlich serviert.

Jessica Bolewski, Jahrgang 1989, lebt und arbeitet in Hamburg. Nach dem Abschluss ihres Studiums der Ökotrophologie an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Hamburg und Praktika in Food-Redaktionen sowie Versuchsküchen absolvierte sie ein multimedial journalistisches Volontariat in den Bereichen Online und TV beim Online-Magazin Promiflash in Berlin. Seit 2015 hat sie ihre Leidenschaft für gesunde und moderne Ernährung zum Beruf gemacht und arbeitet als Food-Redakteurin, Rezeptentwicklerin und Food-Stylistin beim Ernährungsmagazin EAT SMARTER.

 Resistente Stärke: Abnehmen mit Kartoffeln vom Vortag (eatsmarter.de)

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Godesberger Allee 18
53175 Bonn
Tel: +49 228 3776-600
Fax: +49 228 3776-800

DGE-Ernährungskreis

Weitere Informationen

Projekte der DGE im Rahmen von „IN FORM – Deutschlands Initiative für gesunde Ernährung und mehr Bewegung“ gefördert durch das BMEL.

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