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Abbildung der dreidimensionalen Lebensmittelpyramide

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Aus dem Bereich: Ernährung

Werbeverbot für Junk Food und Softdrinks bei Kindern und Jugendlichen
02.06.2008

DGEinfo 05/2008 – Essen und Trinken

Die Deutsche Adipositas-Gesellschaft (DAG) befürwortet das Werbeverbot für Junk Food und Softdrinks bei Kindern und Jugendlichen. Damit unterstützt sie die Forderungen der Internationalen Adipositas-Gesellschaft (IOTF/IASO) und des Weltverbraucherverbandes (CI) nach einem globalen und rechtlich verbindlichen Kodex für ein Werbeverbot von Lebensmitteln, die zu fetthaltig, zu süß und zu salzig sind – so genanntem „Junk Food“ – sowie von zuckerreichen alkoholfreien Getränken bei Kindern und Jugendlichen.



Professor Dr. med. Manfred James Müller, Präsident der DAG, konstatiert: „Alle Bemühungen von Eltern, Pädagogen und Kampagnen zur Gesundheitsförderung, die die Kinder für ‚gesundes‘ Essen begeis tern wollen, werden unterlaufen durch ausgeklügelte Marketingstrategien für ungeeignete Lebensmittel, die sich direkt an die Zielgruppe Kind wenden“. Hinsichtlich der weltweit und in Deutschland steigenden Zahlen übergewichtiger Kinder und Jugendlicher und der damit verbundenen Kosten für die chronischen Folgekrankheiten von Übergewicht und Adipositas sieht er die Herausforderung und den gesamtgesellschaftlichen Beitrag der Lebensmittelindustrie darin, „mehr als bisher Teil der Lösung werden zu wollen und nicht mehr Teil des Problems zu sein“.

Das Werbeverbot soll sich an Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren richten und von 6.00 Uhr morgens bis 21.00 Uhr abends in öffentlichen Räumen (z.B. Schulen, Kindergärten) und in den Medien (Radio, TV) gelten. Zusätzlich in das Verbot eingebunden sein sollen auch neue Medien (z.B.Websites, Videospiele, Internetforen, SMS), die Abgabe von Gratisspielzeug und Sammelobjekten sowie die Werbung mit Prominenten und beliebten Zeichentrickfiguren.

Quelle: DAG Pressem. v.18.03.08

Weitere Informationen zum Thema Listeriose sind online erhältlich unter www.rki.de oder www.bfr.bund.de.




 
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