DGEinfo 04/2007 - Beratungspraxis
Frage: Machen Süßstoffe dick?
Antwort: Eine gewichtssteigernde Wirkung von
Süßstoffen ist wissenschaftlich bislang nicht belegt. Im Gegenteil:
Süßstoffe können im Rahmen von Gewichtsreduktionsprogrammen sinnvolle
Hilfsmittel zur Reduktion der Energieaufnahme darstellen. Sie ermöglichen
die Erhaltung des Süßgeschmacks zuckerfreier, energiereduzierter
Lebensmittel – insbesondere von Getränken.
Süßstoffe sind synthetisch hergestellte oder natürliche Verbindungen,
die als energiefreier Zuckerersatz dienen. Ihre Verwendung soll die
geschmackliche Qualität von zuckerfreien bzw. energiereduzierten
Lebensmitteln verbessern. Sie sind praktisch kalorienfrei und haben eine um
ein Vielfaches höhere Süßkraft als Saccharose (s. Tab. 1), so dass zum
Süßen nur Mengen im Milligrammbereich benötigt werden.
Die Süßstoffe gehören zu den Lebensmittelzusatzstoffen. Sie werden bei
der Herstellung von brennwertverminderten Lebensmitteln und bei der
Herstellung diätetischer Produkte oder als Tafelsüßstoff (Tabletten,
Streusüße, Flüssigsüße) verwendet. Sie dürfen den Produktgruppen
„nichtalkoholische Getränke“, „Dessertspeisen und ähnliche Erzeugnisse“,
„Süßwaren“ (hierunter fallen u. a. auch Konfitüren, Gelees und Marmeladen,
Obstkonserven, Süß-saure Konserven, Senf und Saucen) und
„Nahrungsergänzungen/Bestandteile einer Diät auf Vitamin- und/oder
Mineralstoffbasis in Form von Sirup oder Kautabletten“ mit
Mengenbegrenzungen zugegeben werden. Die Verwendung wird durch die
Richtlinie 94/35/EG, geändert in den Jahren 1997 und 2004, sowie die
Änderungsrichtlinie 2003/115/EG in der EU geregelt. Zurzeit sind in der
Europäischen Union (EU) acht Süßstoffe zugelassen (Tab. 1).
Der Zulassung der Süßstoffe geht wie bei allen
Zusatzstoffen die Überprüfung ihrer gesundheitlichen Unbedenklichkeit
voraus. Die gesundheitliche Bewertung der in Deutschland und anderen
EU-Mitgliedstaaten zulässigen Zusatzstoffe erfolgte durch internationale
Expertengremien wie das Joint FAO/ WHO Expert Committee on Food Additives
(JECFA) und bis Frühjahr 2003 das Scientific Committee on Food (SCF). Ein
nationales Expertengremium ist die Senatskommission zur Beurteilung der
gesundheitlichen Unbedenklichkeit von Lebensmitteln (SKLM) der Deutschen
Forschungsgemeinschaft. Seit 2003 ist in der EU das Panel on Food
Additives, Flavourings, Processing Aids and Materials in Contact with Food
(Panel AFC) der European Food Safety Authority (EFSA) für die
gesundheitliche Bewertung von Zusatzstoffen zuständig.
ADI-Werte
Bei der gesundheitlichen Bewertung der zugelassenen Süßstoffe wurden
jeweils akzeptable tägliche Aufnahmemengen (Acceptable Daily Intake, ADI)
abgeleitet. Diese basieren auf Ergebnissen aus Tierexperimenten, in denen
über längere Zeit hohe Dosen des betreffenden Stoffes verabreicht wurden.
Die Dosis, bis zu der keine unerwünschten Wirkungen auftraten
(No-Observed-Adverse-Effect-Level, NOAEL) wird durch einen
Sicherheitsfaktor (i. d. R. 100) geteilt. So ergibt sich der ADI-Wert als
die Menge [mg/kg Körpergewicht], die täglich lebenslang aufgenommen werden
kann, ohne dass unerwünschte Wirkungen zu erwarten sind. Gelegentliche
Überschreitungen dieses Richtwertes sind tolerabel (5). Bei Verwendung der
Süßstoffe in den üblichen Verzehrsmengen werden die ADI-Werte jedoch nicht
oder kaum erreicht (2). Für auf dem Markt angebotene Süßstoffmischungen
wurden keine ADI-Werte definiert; anhand der meist deklarierten
Zusammensetzung der Mischung kann man jedoch die Aufnahmemenge der
einzelnen Süßstoffe ableiten.
Tab. 1: In der Europäischen Union zugelassene Süßstoffe
| E-Nr. |
Süßstoff |
ADI-Wert nach SCF [mg/kg Körpergewicht] |
Brennwert [kcal/g] |
Süßkraft [als Vielfaches von Saccharose] |
| E 950 |
Acesulfam K |
0–9 |
0 |
ca. 200 |
| E 951 |
Aspartam |
0–40 |
4 |
ca. 200 |
| E 952 |
Cyclamat |
0–7 |
0 |
ca. 40 |
| E 954 |
Saccharin |
0–5 |
0 |
ca. 400 |
| E 955 |
Sucralose |
0–15 |
0 |
ca. 500–600 |
| E 957 |
Thaumatin |
(keine Beschränkung) |
4 ca. |
2500 |
| E 959 |
Neohesperidin DC |
0–5 |
~0 |
ca. 600 |
| E 962 |
Aspartam-Acesulfamsalz |
(keine Beschränkung) |
~0 |
ca. 350 |
Kennzeichnung
Produktbezeichnung und die Etiiettierung der mit Süßstoff hergestellten
Produkte sind EU-weit geregelt. Auf dem Etikett steht z. B. „mit
Süßungsmittel“ bzw. beim Einsatz einer Süßstoffkombination „mit
Süßungsmitteln“. Enthält ein Produkt sowohl Süßstoff als auch Zucker,
lautet die Aufschrift: „mit einer Zuckerart und Süßungsmittel“ bzw. „mit
Zuckerarten und Süßungsmitteln“. Die verwendeten Süßstoffe werden im
Zutatenverzeichnis aufgelistet. Bei Tafelsüßen gibt bereits die
Verkehrsbezeichnung den enthaltenen Süßstoff an, wie beispielsweise
„Flüssigsüße auf der Basis von Saccharin“.
Menschen mit Phenylketonurie dürfen Aspartam, aufgebaut aus den
Aminosäuren Asparaginsäure und Phenylalanin, nicht aufnehmen. Daher müssen
Produkte und Tafelsüßen, die Aspartam enthalten, zusätzlich den Hinweis
„enthält eine Phenylalaninquelle“ oder „mit Phenylalanin“ auf dem Etikett
tragen.
Gesundheitsrisiken?
Die Süßstoffe wurden vor ihrer Zulassung ausführlich auf ihre
gesundheitliche Unbedenklichkeit geprüft. Soweit vorhanden, wurden dabei
auch Daten aus Humanstudien berücksichtigt. Auch nach der Zulassung erfolgt
bei Bedarf eine kontinuierliche Überprüfung der Süßstoffe, in der ihre
gesundheitliche Bewertung von Expertengremien hinterfragt wird. So wurden
beispielsweise mutmaßliche Zusammenhänge zwischen Aspartam und potenziell
unerwünschten Wirkungen wie Kopfschmerzen, Allergien, neuroendokrinen
Veränderungen, Epilepsie oder der Tumorentstehung nicht bestätigt und die
gesundheitliche Unbedenklichkeit der angegebenen Höchstmengen wiederholt
bekundet (11, 20).
Eine Auswertung von Studien zum Zusammenhang zwischen Süßstoffkonsum und
Krebsrisiko von Weihrauch et al. (2001) zeigt mit Ausnahme einer
Fall-Kontroll-Studie [erhöhtes Blasenkrebsrisiko bei starkem Süßstoffkonsum
(>1,68 mg pro Tag)] kein statistisch signifikant erhöhtes Krebsrisiko
beim Menschen.
Nutzen?
Strategien zur Prävention und Behandlung von Übergewicht richten sich
auf eine Reduktion der Energiezufuhr und eine Erhöhung des
Energieverbrauchs. Der Konsum von an sich kalorienarmen bzw.
kalorienreduzierten Lebensmitteln bietet eine Möglichkeit, die
Energiezufuhr zu reduzieren und somit das Gewicht zu steuern. Zucker durch
Süßstoffe zu ersetzen, kann ein Weg sein, die Energiedichte der Nahrung zu
reduzieren, z. B. bei mit Zucker gesüßten Getränken, die möglicherweise zum
derzeitigen Übergewichtsproblem beitragen (15). Rechnerisch ließen sich
allein durch das Süßen von Kaffee oder Tee mit Süßstoff anstatt Zucker pro
Jahr 23 360 kcal einsparen, was einer Fettgewebsmasse von 3 kg entspräche
(16).
Süßstoffe lösen im Gegensatz zu Zucker keine glykämische Reaktion aus
(13, 17, 21, 26). Sie wurden früher für die Diabetes-Kost empfohlen. Heute
sind sie für diesen Bereich weniger relevant, da ihr Einsatz im Rahmen
einer diabetesgerechten Ernährung und Insulintherapie ernährungsmedizinisch
nicht für notwendig erachtet wird (24).
Im Gegensatz zu Saccharose und manchen nutritiven Zuckeraustauschstoffen
wirken Süßstoffe nicht kariogen.
Süßstoffe können folglich die Blutglucosekontrolle, die Kariesprophylaxe
und bei bewusstem Einsatz die Gewichtskontrolle unterstützen.
Körpergewicht
Machen Süßstoffe dick? Diese Frage wird gestellt, seit in den Studien
von Blundell & Hill (1986) und Rogers & Blundell (1989) bei
Personen, die mit Süßstoff gesüßtes Wasser bzw. gesüßten Joghurt
konsumierten, über stärkere Hungergefühle berichtet wurde als bei
Kontrollpersonen, die pures Wasser bzw. reinen oder mit Glucose gesüßten
oder mit Stärke angereicherten Joghurt erhielten. Die Autoren folgerten,
dass die durch Süßstoffaufnahme eingesparte Energie eine erhöhte
Energieaufnahme bei folgenden Mahlzeiten begünstige, so dass durch diesen
Kompensationsmechanismus tatsächlich keine Energieeinsparung erfolge. Das
Ergebnis eines gesteigerten Hungergefühls wurde von anderen Arbeitsgruppen
nicht repliziert. Dennoch war und ist die Frage nach der
Energiekompensation und den Auswirkungen auf das Körpergewicht Gegenstand
wissenschaftlicher Forschung.
Anhand von insgesamt 16 Interventionsstudien überprüften de la Hunty et
al. (2006) in Meta-Analysen die Evidenz für die Wirkung von Aspartam auf
Körpergewicht und Energieaufnahme sowie die Frage der Energiekompensation
und ob der Konsum Aspartam-gesüßter Lebensmittel ein effektiver Weg zur
Gewichtsabnahme ist. In einer Meta-Analyse der 15 Studien, in denen die
Energieaufnahme gemessen wurde, wurde bei dem Vergleich von Aspartam mit
zuckerhaltigen Kontrollen beim Einsatz des Süßstoffs eine signifikante
Reduktion der Energieaufnahme festgestellt. Bei Verwendung von Aspartam
ergab sich im Vergleich zu Saccharose ein Defizit von 0,93 MJ (222 kcal/d
bzw. 1560 kcal/Woche) bei einer durchschnittlichen täglichen
Energieaufnahme von 9,3 MJ. Bei einem Energiewert des Fettgewebes von 7000
bis 7500 kcal/kg würde dies einem Gewichtsverlust von 0,2 kg pro Woche
entsprechen.
12 der 15 Studien lieferten Informationen zur
Energiekompensation. Diese beschreibt, ob und zu welchem
Anteil die durch Süßstoff eingesparte Energieaufnahme durch erhöhte
Energieaufnahme bei anderen Lebensmitteln bzw. späteren Mahlzeiten wieder
ausgeglichen wird. Die Energiekompensation erklärt die Differenz zwischen
der theoretischen und der tatsächlichen Energieaufnahme in den Studien. Sie
lag im Durchschnitt bei 32 % (Spanne von 1 % bis 111 %) der durch Süßstoff
eingesparten Energie. Bei Betrachtung der 4 Studien, in denen Aspartam über
Erfrischungsgetränke eingesetzt wurde, lag die Energiekompensation im
Durchschnitt bei ca. 15 %. Die Kompensation kann durch viele Faktoren
beeinflusst werden, z. B. durch das Energiedefizit, die Art des
„manipulierten“ Lebensmittels und den Zeitfaktor. Die Kompensation ist
schwächer, wenn es sich bei Trägerstoffen um Getränke handelt. Neben dieser
unbewussten Kompensation ist zudem der bewusste Ausgleich bei wissentlichem
Konsum energiearmer Lebensmittel zu beachten. Hierzu liegen ausschließlich
nicht blind durchgeführte Studien vor. Aufgrund der Ergebnisse von 3
geeigneten Studien folgern de la Hunty et al., dass der bewusste Ausgleich
der eingesparten Energie den Effekt des Süßstoffs auf die Energiereduktion
mildern kann. In einer Studie mit Personen, die eine Gewichtsabnahme
anstrebten, konnte dieser Effekt jedoch nicht beobachtet werden.
Die Meta-Analyse der 9 Studien zum Gewichtsverlust, von denen 3 Studien
mit Adipösen (BMI >30 kg/m2) und 6 Studien mit Normal- bzw.
Übergewichtigen (BMI < 30 kg/m2) durchgeführt wurden, ergab
eine signifikante Reduktion des Gewichts in einer Größenordnung von 3 % des
Körpergewichts. Bei einem Körpergewicht von 75 kg entspräche dies einem
Gewichtsverlust von 2,3 kg. Die durchschnittliche Studiendauer betrug 12
Wochen, so dass die Autoren auch hier einen Gewichtsverlust von 0,2 kg pro
Woche ableiteten.
Informationen zum Halten eines initialen Gewichtsverlustes lieferten
nur 2 Studien. Kanders et al. (1990, in 6) stellten nach 1-jährigem
Followup fest, dass bei Männern mit hohem Konsum Aspartamhaltiger Produkte
das Gewicht besser gehalten wurde; bei Frauen hatte der Konsum
Aspartam-haltiger Produkte keinen Einfluss auf das Halten des Gewichts.
Blackburn et al. (1997, in 6) berichteten nach 3-jährigem Follow-up von
einem anhaltenden Gewichtsverlust von 5,1 kg bei Personen, die
Aspartam-haltige Produkte konsumierten, während die Kontrollgruppe das
verlorene Gewicht wieder zunahm.
Diese Meta-Analysen zeigen, dass der Konsum von Lebensmitteln, die mit
Aspartam anstelle von Saccharose gesüßt sind, mit einer signifikanten
Senkung der Energieaufnahme sowie des Körpergewichts verbunden ist. Es
ergibt sich ein geschätzter Gewichtsverlust von 0,2 kg pro Woche, der laut
de la Hunty et al. dem durchschnittlichen Gewichtszuwachs der Bevölkerung
entgegenwirken könnte. Für den ermittelten Gewichtsverlust von 0,2 kg pro
Woche ist ein Energiedefizit von ca. 220 kcal pro Tag erforderlich. Bei
einem Kompensationsgrad von 32 % der durch Süßstoff eingesparten Energie
müssten ca. 330 kcal pro Tag (ca. 83 g Saccharose) durch den Süßstoff
ersetzt werden. Bei dem niedrigeren Kompensationsgrad für Getränke (15,5
%) müsste Saccharose entsprechend 260 kcal pro Tag (ca. 65 g oder 2 Dosen Ã
330 ml eines Erfrischungsgetränks) durch den Süßstoff ersetzt werden.
Weitere Übersichtsarbeiten bestätigen, dass es keine wissenschaftlichen
Beweise für einen dick machenden Effekt von Aspartam und anderen Süßstoffen
gibt und dass deren Einsatz zur Energierestriktion sinnvoll sein kann (9,
14, 19, 23).
Insulin und Appetit
Hinter der Aussage „Süßstoffe machen dick“ steht die Theorie, dass
Süßstoffe über die Geschmacksqualität „Süß“ eine kephalische1
Insulinsekretion anregen und nachfolgend einen Blutglucoseabfall
provozieren, der zu gesteigertem Appetit und einer unbeabsichtigten
hyperkalorischen Ernährung führt. Diese Hypothese ist in entsprechenden
Experimenten nicht bestätigt worden. Studienergebnisse zeigen vielmehr,
dass Insulinsekretion und Blutglucosekonzentration durch Süßstoff nicht
beeinflusst werden (13, 17, 21, 26).
Fazit
Die Theorie eines möglichen gewichtssteigernden Effekts von Süßstoffen
wird durch die wissenschaftlichen Untersuchungen nicht bestätigt.
Süßstoffe können im Rahmen von Gewichtsreduktionsprogrammen sinnvolle
Hilfsmittel – ohne pharmakologische Wirkung – sein, die Energieaufnahme zu
senken (1, 6, 14). Sie bieten die Möglichkeit, den Süßgeschmack
zuckerfreier, energiereduzierter Lebensmittel zu erhalten. Speziell bei
Erfrischungsgetränken können mit Süßstoff gesüßte Varianten eine
Alternative sein, um hohen Zuckeraufnahmen über gesüßte Getränke
vorzubeugen. Der Körper adjustiert weniger für Energie aus
Saccharose-haltigen Getränken als für die gleiche Energiemenge aus festen
Lebensmitteln, so dass es durch Trinken leichter zu einem Überkonsum an
Energie kommen kann. Zuckerhaltige Erfrischungsgetränke tragen daher leicht
zu einer erhöhten Energieaufnahme bei (3, 8, 22) und gelten als eine der
Ursachen des Übergewichts (7, 15). Ferner wurde gezeigt, dass ein
reduzierter Konsum zuckerhaltiger Erfrischungsgetränke das Körpergewicht
bei übergewichtigen Jugendlichen senkt (10). Keinesfalls sollten Süßstoffe
zusätzlich zu Zucker konsumiert werden, auch darf ihr Konsum nicht als
Freibrief für eine erhöhte Nahrungsaufnahme ausgelegt werden. Im Rahmen
einer gesundheitsbewussten Lebensweise mit ausgewogener Ernährung nach den
Empfehlungen der DGE können Süßstoffe als Zuckerersatz bzw. mit Süßstoff
hergestellte Lebensmittel konsumiert werden, wenn eine Energiereduktion zur
Vermeidung bzw. Verminderung von Übergewicht das Ziel ist. Als autonome
Reflexe der „kephalischen Phase“ werden die infolge einer sensorischen
Stimulation (Geschmackswahrnehmung) auftretenden Antworten wie die
Sekretion von Speichel, Magensalzsäure, Enzymen des exokrinen und Hormonen
des endokrinen Pankreas bezeichnet.
Literatur:
- American Dietetic Association (ADA): Position of the american
dietetic association: use of nutritive and nonnutritive sweeteners.
Journal of the American Dietetic Association (2004) 104: 255–75 bzw.
http://38.98.128.12/cps/rde/xchg/
SID-5303FFEA-1DC796B3/ada/hs.xsl/advocacy_adap0598_ENU_HTML.htm, Zugriff
v. 17.01.07
- Bär A, Biermann C: Intake of intense sweeteners in Germany.
Zeitschrift für Ernährungswissenschaft 31: 25–39
- Beridot-Therond ME, Arts I, Fantino M, De La Gueronniere V:
Short-term effects of the flavour of drinks on ingestive behaviours in
man. Appetite (1998) 31: 67–81 (Abstract)
- Blundell JE, Hill AJ: Paradoxical effects of an intense sweetener
(aspartame) on appetite. The Lancet (1986) 1: 1092–3
- Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR): Bewertung von Süßstoffen.
21. August 2003;
http://www.bfr.bund.de/cm/208/bewertung_von_suessstoffen.pdf, Zugriff v.
17.01.07
- de la Hunty A, Gibson S, Ashwell M: A review of the effectiveness of
aspartame in helping with weight control. Nutrition Bulletin (2006) 31:
115–28
- Deutsche Adipositas-Gesellschaft, Deutsche Diabetes-Gesellschaft,
Deutsche Gesellschaft für Ernährung, Deutsche Gesellschaft für
Ernährungsmedizin: Evidenzbasierte Leitlinie – Prävention und Therapie
der Adipositas. Version 2006,
http://www.dge.de/pdf/ll/Adipositas-LL-2006.pdf, Zugriff v. 17.01.07
- DellaValle DM, Roe LS, Rolls BJ: Does the consumption of caloric and
non-caloric beverages with a meal affect energy intake? Appetite (2005)
44: 187–93
- Drewsnowski A: Intense Sweeteners and the Control of Appetite. Nutr
Rev (1995) 53: 1–7
- Ebbeling CB, Feldmann HA, Stavroula KO, Chomitz VR, Ellenbogen SJ,
Ludwig DS: Effects of decreasing sugar-sweetened beverage consumption on
body weight in adolescents: a randomized, controlled pilot study.
Pediatrics (2006) 117: 673–80
- European Food Safety Authority (EFSA): Opinion of the Scientific
Panel on Food Additives, Flavourings, Processing Aids and Materials in
contact with Food (AFC) on a request from the Commission related to a new
long-term carcinogenicity study on aspartame. 3. Mai 2006,
http://www.efsa.europa.eu/etc/medialib/efsa/science/afc/afc_opinions/1471.Par.0002.File.dat/afc_summ_ej356_aspartame_en1.pdf, Zugriff v.
17.01.07
- Grashoff K: Süßstoffe. Ernährungs-Umschau Nr. 2 Februar (2005)
B5–B7
- Härtel B, Graubaum HJ, Schneider B: Einfluss von Süßstoff-Lösungen
auf die Insulinsekretion und den Blutglucosespiegel. Ernährungs-Umschau
(1993) 40: 152–6
- Kroger M, Meister K, Kava R: Low-calorie sweeteners and other sugar:
a review of the safety issues. CRFSFS (2006) 5: 35–47
- Malik VS, Schulze MB, Hu FB: Intake of sugar-sweetened beverages and
weight gain: a systematic review. Am J Clin Nutr (2006) 84: 274–88
- Metzner C: Ernährungsmedizinische Bedeutung der Süßstoffe beim
Metabolischen Syndrom. VitaMinSpur S2/2001: 14–17
- Rodin J: Comperative effects of fructose, aspartame, glucose and
water preloads on calorie and macronutrient intake. Am J Clin Nutr (1990)
51: 428–35
- Rogers PJ, Blundell JE: Separating the actions of sweetness and
calories: effects of saccharin and carbohydrates on hunger and food
intake in human subjects. Physiol Behav (1989) 45: 1093–9
- Rolls B: Effects of intense sweeteners on hunger, food intake, and
body weight: a review. Am J Clin Nutr (1991) 53: 872–8
- Scientific Committee on Food (SCF): Opinion of the Scientific
Committee on Food: Update on the Safety of Aspartame. 4. Dezember (2002)
http://ec.europa.eu/food/fs/sc/scf/out155_en.pdf, Zugriff v.
16.08.06
- Steininger J, Graubaum HJ, Steglich HD, Schneider A, Metzner C:
Gewichtsreduktion mit saccharose- oder süßstoffhaltiger Reduktionskost?
Ernährungs- Umschau (1995) 42: 430–7
- Van Wymelbeke V, Béridot-Thérond ME, de la Guéronnière V, Fantino M:
Influence of repeated consumption of beverages containing sucrose or
intense sweeteners on food intake. Eur J Clin Nutr (2004) 58: 154–61
- Vermunt SH, Pasman WJ, Schaafsma G, Kardinaal AF: Effects of sugar
intake on body weight: a review. Obesity Reviews (2003) 4: 91–9
- Volkert D, Stehle P: Süßstoffe aus ernährungswissenschaftlicher
Sicht. VitaMinSpur S2/2001: 6–7
- Weihrauch MR, Diehl V, Bohlen H: Künstliche Süßstoffe - Haben Sie ein
kanzerogenes Potenzial? Med Klin (2001) 96: 670–5
- Wolf-Novak LC, Stegink LD, Brummel MC et al.: Aspartame ingestion
with and without carbohydrate in phenylketonuric and normal subjects:
effects on plasma concentration of aminoacids, glucose and insulin.
Metabolism (1990) 39: 391–6 (Abstract)
- Richtlinie 94/35/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom
30.06.1994 über Süßungsmittel, die in Lebensmitteln verwendet werden
dürfen (ABI. Nr. L 237 vom 10.09.1994, S. 3)
- Richtlinie 2003/115/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom
22.12.2003 zur Änderung der Richtlinie 94/35/EG über Süßungsmittel, die
in Lebensmitteln verwendet werden dürfen (ABl. Nr. L24/65 vom
29.01.2004)