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Dreidimensionale Lebens-
mittelpyramide
Abbildung der dreidimensionalen Lebensmittelpyramide

DGE-Info
Aus dem Bereich: Ernährung

Zusammenhang zwischen Demenz und mit Ernährung in Verbindung stehenden Faktoren und Störungen
01.09.2005

DGEInfo 08/2005 – Forschung, Klinik und Praxis

Relationship between Dementia and Nutrition-Related Factors and Disorders: An Overview

Dieser Bericht von Rossana Salerno-Kennedy, Department of Food and Nutritional Science, und Kevin D. Cashman, Department of Medicine, University College, Cork, Ireland gibt einen kurzen Überblick über die Hauptarten von Demenz und fasst die mit Ernährung in Verbindung stehenden Faktoren und Störungen zusammen.



Auf die Entstehung einer Demenz haben viele Faktoren Einfluss. Die Ernährung ist ein Faktor, der eine Rolle beim Beginn und dem Fortschreiten der Krankheit spielen kann. Eine optimale Aufnahme von Nährstoffen schützt zwar nicht vor Demenz. Jedoch zeigen einige Studien, dass eine unzureichende Nährstoffaufnahme, die insbesondere in der älteren Bevölkerung auftritt, die Anzahl der Entwicklung einiger altersbedingter Krankheiten ansteigen lassen kann. Eingeschlossen sind Krankheiten, die mit einer Verschlechterung kognitiver Fähigkeiten einhergehen.

Studien zeigen, dass ein Mangel essenzieller Nährstoffe, wie Vitamine des B-Komplexes, resultieren können in einer Hyperhomocysteinämie, einem bekannten Risikofaktor für Atherosklerose, und kürzlich assoziiert wurde mit dem kognitivem Abbau im Alter und der vaskulären Demenz. Ein Defizit an Antioxidanzien wie Vitamin E, C und β-Carotin, kann ebenso eine Rolle bei einer kognitiven Beeinträchtigung spielen.

Die zitierten Studien zeigen, das ein hoher Fischverzehr das Risiko einer Demenz verringern kann. Diskutiert werden ebenso positive Einflüsse von Zink sowie Selen und Eisen.

Auch ernährungsmitbedingte Erkrankungen wie Hypercholesterolämie, Bluthochdruck und Diabetes können eine Rolle bei der kognitiven Beeinträchtigung spielen.

Die Autoren weisen darauf hin, dass diese Faktoren bereits lange bestehen können, bevor eine kognitive Beeinträchtigung offensichtlich wird, so dass es wichtig ist, diese möglichst frühzeitig aufzudecken und zu beheben.

Quelle: Int.J.Vitam. Nutr. Res 75 (2005) 83–98




 
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