Stellungnahme der DGE
Hormone - Glukagon - Insulin - glykämischer Index - Enzyme - Tee
„Fatburner heißt die Wunderwaffe, die die Pfunde purzeln lässt“,
„essen Sie sich schlank und fröhlich in 14 Tagen“, „schlank werden im Schlaf“ -
derartig vollmundig werben eine ganze Reihe von Diät-Ratgebern für ihr Konzept. Gibt man bei einer
Online-Buchhandlung den Begriff „Fatburner“ in die Suchmaschine ein, erhält man immerhin 42
Ratgebertitel genannt. Dabei wird unter dem Begriff Fatburner (= Fettverbrenner) alles verstanden, was dem
Körperfett im weitesten Sinne zu Leibe rücken kann: Ernährungsratgeber,
Diät-Bücher, aber auch Anleitungen für den optimalen Sport-Trainingsaufbau. Was ist dran an
den Versprechen? Die DGE nimmt hier die Ernährungsratschläge näher unter die Lupe. Angesichts
der Fülle der propagierten Ratschläge von Apfelessig bis Hydroxyzimtsäure, von Pu-Erh-Tee bis
Zink musste jedoch eine Auswahl getroffen werden. Hier soll lediglich zu den wichtigsten Aussagen Stellung
genommen werden.
Hormone
„Stress hilft gegen den Bauchspeck“ (7) oder „Adrenalin mobilisiert die Glycogenreserven
in der Leber und steigert die Lipolyse“ (2) wird festgestellt. Altbekannter Fakt ist, dass die
Catecholamine Noradrenalin und Adrenalin auf biochemischer Ebene die Fettsäurenabgabe durch das
Fettgewebe steigern (9). Ähnlich wie die Catecholamine wirken das adrenocorticotrope Hormon (ACTH), das
Thyreoid stimulierende Hormon (TSH), das Wachstumshormon (STH) sowie Glukagon. Sie alle werden in den
verschiedenen Ratgebern als Fatburner angepriesen. Eine exponierte Stellung erhält in den
Fatburner-Ratgebern das Wachstumshormon. „Dem Wachstumshormon haben wir zu verdanken, dass wir im
Schlaf abnehmen“ (1). „Seit Mitte der 90iger Jahre ist bekannt, dass Übergewichtige in
vielen Fällen unter einem Mangel an fettzehrendem Wachstumshormon leiden“ (1). Fakt ist, dass in
der Literatur die Rede davon ist, dass Kinder mit Wachstumshormonmangel häufig übergewichtig sind
(10). Ebenso ist eine Hypothyreose als Ursache einer sekundären Adipositas bekannt (10). Doch dies sind
Erkrankungen, die von Ärzten mit entsprechenden Hormongaben behandelt werden.
Welche physiologische Bedeutung das Wachstumshormon nach Abschluss des Längenwachstums hat, ist noch
nicht umfassend untersucht. Bekannt ist, dass mit zunehmendem Lebensalter die spontane STH-Sekretion
abnimmt. In höherem Lebensalter und auch bei STH-Mangel sind die Proteinsynthese, die fettfreie
Körpermasse (lean body mass) und die Knochenmasse reduziert und die Fettmasse gesteigert (10). Bei
Übergewicht ist die Sekretion von Wachstumshormon eingeschränkt. Nach Gewichtsabnahme wird wieder
mehr Wachstumshormon freigesetzt, so dass die verminderte STH-Produktion bei Übergewicht als Folge und
nicht als Ursache der Fettgewebsvermehrung anzusehen ist. In den Ratgebern wird suggeriert, dass über
die Ernährungsweise die Sekretion des Wachstumshormons angeregt werden kann: „Das Wachstumshormon
benötigt Eiweiß. Wenn nicht genügend Eiweiß mit der Nahrung zugeführt wird, kann
das Wachstumshormon nicht arbeiten.“ (7) „Speziell die Aminosäuren Lysin und Arginin regen
das Wachstumshormon an.“ (4) Es werden eiweißreiche Lebensmittel wie Fleisch, Fisch,
Geflügel, Käse und Tofu empfohlen (3), kombiniert mit Zitrusfrüchten, „saurem
Obst“ oder Vitamin C, damit das „Eiweiß im Magen besser vorverdaut und im Darm besser
verwertet werden kann“.
Die Fakten, die gegen diese Argumentation sprechen:
-
Bei der üblichen deutschen Ernährungsweise kommt Eiweißmangel nicht vor. Die Zufuhr von
Protein übersteigt in allen Altersgruppen und bei beiden Geschlechtern seit viele Jahren deutlich
die empfohlenen Werte (11).
-
Lysin- und Argininhaltige Lebens mittel sind Milch und Milchprodukte, Eier und Geflügel. Es
werden jedoch mehr oder weniger alle eiweißreichen Lebenmittel in den verschiedensten Ratgebern
erwähnt.
-
Der Nutzen einer erhöhten Zufuhr von Arginin und Lysin ist unbewiesen (12).
Auch die Schilddrüsenhormone sollen alimentär aktiviert werden. „Damit die
Schilddrüse „fett fressende“ Hormone bilden kann, benötigt sie an erster Stelle
Jod“ (4). Tatsächlich ist Jod an der Bildung von Schilddrüsenhormonen beteiligt. Ein
Jodmangel äußert sich jedoch bevorzugt in Form eines Jodmangel-Strumas, dem altbekannten
„Kropf“ (10), und nur bei extremen Jodmangel als Hypothyreose (10). Gegen die Empfehlung
jodreiche Lebensmittel zu verzehren ist aus ernährungsphysiologischer Sicht nichts einzuwenden. Eine
Besserung einer hypothyreosebedingten Adipositas ist dadurch allerdings nicht zu erwarten. Sie gehört
in ärztliche Behandlung.
Glukagon, Insulin und glykämischer Index
„Glukagon macht schlank (4)“, „Der Super-Fatburner Glukagon (5)“, „Das
Dickmacherhormon Insulin (5)“, „Solange Insulin im Blut schwimmt, können fettabbauende
Enzyme und das Fastenhormon Glukagon ihre Wirkung nicht entfalten (6)“ - jeder der gesichteten
Ratgeber geht mehr oder weniger intensiv auf dieses Thema ein (1-8). Einige Autoren stellen darüber
hinaus den glykämischen Index (GI) in den Mittelpunkt ihrer Fatburner-Ratgeber (4-6). Der
glykämische Index wird dort umgewandelt in eine so genannte „GLYX-Diät“.
Der glykämische Index spielt seit einigen Jahren in der diätetischen Behandlung von
Typ-1-Diabetikern eine Rolle. Mit dem GI wird die Wirksamkeit eines kohlenhydrathaltigen Lebensmittels auf
den Blutglukosespiegel beschrieben. Der GI von Glucose wurde mit 100 festgesetzt, für Spagetti wird u.
a. ein GI von 65 angegeben, für Äpfel u. a. 35. „Richtig und durch experimentelle und
epidemiologische Studien bewiesen ist, dass schnell resorbierbare Kohlenhydrate zu einem insgesamt
höheren Blutzucker- und -insulinanstieg führen, was bei überkalorischer Ernährung die
Fettsynthese und Ablagerung vorrangig im Bauchbereich (Stammfettsucht) fördert. Da die
Blutzuckerwirksamkeit jedoch von zahlreichen anderen Faktoren mitbestimmt wird, wie etwa dem
Flüssigkeitsgehalt der Nahrung, der Temperatur sowie dem Fett- und Ballaststoffgehalt einer Mahlzeit,
ist die Beurteilung des glykämischen Index als alleiniger Faktor der Gewichtsreduktion unsinnig“
(13).
Enzyme
Papain, Chymopapain, Lysozym und Lipase aus der Papaya, das Enzym Bromelain aus der Ananas sowie
Kiwi-Enzyme werden in einigen Ratgebern als Fatburner empfohlen: „Die Papayaenzyme (…) regen die
Fettverdauung enorm an und sorgen so dafür, dass Fett abgebaut wird“ (2). „Bromelain ist
ein Verdauungsenzym, das Eiweiß spaltet. Die Wirkung von Bromelain ist so stark, dass Menschen, die auf
Ananasplantagen arbeiten, Schutzkleidung tragen müssen. Sonst käme es durch den ständigen
Kontakt mit dem aggressiven Enzym zu Hautschäden“ (3). Der Gedanke, dass Enzyme aus Obst als
"bdquo;Fettkiller“ eingesetzt werden können, stammt ursprünglich aus der so genannten
"„Hollywood-Diät“.
Dem ist jedoch einiges entgegenzusetzen:
-
Enzyme sind Eiweiße, die bereits im Magen gespalten werden. Sie kommen also in den seltensten
Fällen intakt im Körper an. Sie können deshalb nicht in der beschriebenen Form wirken.
-
Etwas, was auf die Haut aggressiv wirkt, kann sich im Körper komplett anders verhalten. In diesem
Fall kann man nur sagen: Glücklicherweise wird das Enzym im Magen denaturiert und kann somit dem
Körper nicht schaden!
-
Eiweißspaltende Enzyme wie z. B. Bromelain sind für eine Gewichtsreduktion nicht geeignet,
weil - einmal angenommen sie könnten wider Erwarten die Magenpassage überstehen - im
güns tigsten Fall eine Unterstützung der Eiweißverdauung im Dünndarm angenommen
werden kann. Hiervon ist jedoch keine Wirkung auf die Fettverbrennung oder eine Gewichtsreduktion zu
erwarten.
Immerhin haben etliche der Autoren von Fatburner-Ratgebern dies auch erkannt (1, 7). Sie nehmen
mittlerweile von dieser Theorie Abstand: „Enzyme helfen nicht, Fett im Körper abzubauen!“
(7). In anderen Ratgebern ist diese Theorie überhaupt nicht mehr erwähnt.
Tee
„Schlank werden mit Lapachotee“ (3), „den besonderen Pepp bekommt Mate durch sein
Koffein“ (3), „Pu-Erh-Tee ist wie kein anderer ein Feind unnützen und schädlichen
Körperfettes“, schrieb der berühmte Arzt und Pharmazeut Zhao Xuemin (1719-1821) (2), so
lauten die Anpreisungen der verschiedenen Teesorten. Auch grüner Tee wird empfohlen, wobei immerhin
eine neuere wissenschaftliche Studie als Begründung herangezogen wird (8): An 10 gesunden Erwachsenen
sei die Fähigkeit „Radikale zu neutralisieren“ nachgewiesen worden. Bei den Probanden, die
die höhere Teemenge aufgenommen hatten, sei im Blut eine gesteigerte Aktivität von Antioxidanzien
nachgewiesen worden. Abgesehen davon, dass mit einer solch kleinen Studie keinerlei gesicherter Nachweis
für irgendeine Wirkung geführt werden kann, bleibt in der Argumentation offen, wie Antioxidanzien
das Gewicht zum Schmelzen bringen können.
Warum sollen die verschiedenen Teesorten als Fatburner geeignet sein? Als Gründe werden die
verschiedensten Inhaltsstoffe jeder Teesorte von Koffein über Vitamin C, B-Vitamine, Mineralstoffe,
Gerbsäuren, Bitterstoffe, Flavonoide bis hin zu Saponinen herangezogen. Die Inhaltsstoffe (besonders
Koffein) sollen das sympathische Nervensystem aktivieren und Speicherfett mobilisieren, sprich die Lipolyse
ankurbeln. Von Koffein ist jedoch nur eine geringe Wirkung auf das Körpergewicht zu erwarten. Vielmehr
kommt es bei den Mengen, die für eine Wirkung auf das Körpergewicht benötigt würden,
dosisabhängig zu unerwünschten Wirkungen wie Schwitzen, Unruhe oder eine Beschleunigung des Puls
(12).
Weitere Nährstoffe, die zur Gewichtsabnahme führen sollen, sind in der Tabelle aufgeführt.
Auf Grund der Fülle der in den Ratgebern genannten Nährstoffe können hier nur einige
wichtige, exemplarische Beispiele gezeigt werden.
Bewertung
Übergewicht ist eine chronische Erkrankung, für die genetische Faktoren und eine familiäre
Disposition von Bedeutung sind, wenngleich ein moderner Lebensstil mit Bewegungsmangel und falscher
Ernährung zunehmend zur Entstehung einer Adipositas beitragen. Betroffene müssen ein lebenslanges
Gewichtsmanagement anstreben. Auf die genetischen Ursachen gehen die Ratgeber nicht ein, sondern sie
suggerieren, dass eine sog. Crash-Diät das Gewicht senken kann. Crash-Diäten sind jedoch für
die Gewichtsabnahme ungeeignet, weil das Körpergewicht nach der Diät wieder in die Hohe geht und
ein sog. Jo-Jo-Effekt zu befurchten ist.
Eine erfolgreiche Behandlung von Übergewicht sollte nach den im Jahr 2003 von der Deutschen
Adipositasgesellschaft, der Deutschen Diabetes-Gesellschaft und der Deutschen Gesellschaft für
Ernährung herausgegebenen Leitlinien auf drei Säulen ruhen: Ernährungsumstellung,
Bewegungssteigerung und Verhaltensänderung (14). Über mehr Bewegung und evtl. sportliche
Aktivitäten kann der Energieverbrauch langfristig erhöht werden. Eine Verhaltensänderung soll
auf die Ernährungsgewohnheiten wie z. B. Geschwindigkeit des Essens (langsam essen statt schlingen),
Überessen aus Langeweile oder Stress etc. abzielen. Viele der analysierten Ratgeber lassen die letzt
genannten Gesichtspunkte völlig außer acht. Einige streifen immerhin kurz den Aspekt Bewegung.
Die Ernährungsratgeber zum Thema „Fatburner“ betrachten in ihrer theoretischen Begründung
überwiegend die biochemische Ebene des Stoffwechsels und versuchen, dies in praktische
Lebensmittelratschlage umzusetzen. Deshalb sind Ratschlage wie "Stress hilft gegen Bauchspeck"
völlig ungeeignet, denn viele Übergewichtige reagieren auf Stress mit vermehrtem Essen,
vorzugsweise mit Süßigkeiten oder fettem Essen (Schokolade). Auch punktuelle Ratschlage wie
"HGH-Rezepte" oder "Grüntee-Drinks" helfen nicht gegen Übergewicht. Nur eine
Diät, die auf längere Sicht eingehalten werden kann wie z. B. eine fettmoderate,
stärkebetonte und ballaststoffreiche Kost, die cirka 500 bis 800 Kalorien pro Tag unter dem
tatsachlichen Verbrauch liegt, kann auf Dauer das Körpergewicht senken.
Zusammenfassung der Nährstoffe, die zur Gewichtsabnahme führen sollen Auf Grund der Fülle
der in den Ratgebern genannten Nährstoffen können hier nur einige wichtige, exemplarische
Beispiele gezeigt werden.
| Nährstoffe |
Zitate aus den Ratgebern |
Empfehlungen und Begründungen in den Ratgebern |
Beurteilung |
| Taurin |
„Taurin beeinflusst den Fettstoffwechsel durch die Bildung von Gallsäure, die die Fettverdauung fördert (1)“, „Taurin sorg dafür, dass die Hirnanhangdrüse ausreichend Hormone - z. B. das Wachstumshormon - produziert, die beim Abspecken helfen (7)“ |
Je mehr Taurin dem Körper zugeführt wird, desto größer ist die Leistungsfähigkeit dieser Drüse (7)"
Empfohlen weden Krabben, Muscheln, Austern, Fleisch und Leber
|
Wichtigste Funktionen von Taurin sind die Regulation des Zellvolumens und des Calciumeinstroms in die Zelle (15)
In der Sporternährung wird eine Steigerung der körperlichen und geistigen Leistungsfähigkeit diskutiert
Gewichtssenkende Wirkung nicht belegt (12)
Eine Zufuhr in Form von Supplementen oder über „Energy-Drinks“ kann nicht empfohlen werden, solange möglicherweise bestehende Nebenwirkungen nicht zweifelsfrei geklärt sind (15)
|
| Carnitin |
„Der Biostoff Carnitin steuert unseren Energie- und Fettstoffwechsel - und zwar in die schlanke Richtung“ (1) |
Körper stellt zu wenig her
Empfehlung: Fleisch- und Milchprodukte, besonders Käse, Geflügel, Hammel, Schinken, Lamm
Zum Abnehmen sollte 4facher Tagesbedarf (250-300 mg) erreicht werden
|
Körper sichert sich seinen Bedarf selbst
Selbst eine Supplementierung von L-Carnitin (3g/d) kann die Körperfettmasse nicht verändern (16)
|
| Cholin |
"Ohne Cholin würden unsere Nerven ständig bloßliegen" (1),
"Wer seinem Körper genügend Cholin gönnt, kennt keine Figurprobleme" (3) |
Wird aus Methionin und Serin sowie Folsäure und Vitamin B12 hergestellt
Cholinreiche Lebensmittel und Lebensmittel, die die Ausgangsstoffe beinhalten, werden empfohlen (1-3, 7)
|
Baustein von Membranlipiden und von Acetylcholin (Neurotransmitter) (17)
Hat wenig mit der Fettverbrennung zu tun
Keine Wirkung auf Körpergewicht bekannt (12)
|
| Chrom |
Katalysator während des Abnehmens (1), "hält fit und geht gleichzeitig den Fettpölsterchen an den Kragen" (3) |
kurbelt Fettverbrennung an und verhindert Fetteinlagerungen (3), reguliert Sättigungsgefühl (3)
"... 90 % aller Amerikaner leiden an Chrommangel" (1)
|
Spurenelement Unterversorgung ist möglch bei hohem Verzehr von chromarmen, hochgereinigten Lebensmitteln (z. B.Weizenmehl, Zucker), die zusätzlich die Chromausscheidung im Urin erhöhen (17)
Mangelsymptome sind, verminderte Glucosetoleranz, Gewichtsverlust und periphere Neuropathie (17)
Versorgung in Deutschland gedeckt (18) Selbst bei geringer Zufuhr wird in USA keine Mangelerscheinung beobachtet (18)
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| Vitamin C |
"spaltet Fett auf wie kein anderer Nährstoff (1)", "der Fettburner schlechthin (1)", " dass das Supervitamin auch der schlankmacher Nummer eins ist, wissen nur wenige Menschen (2)", "Genehmigt sich z. B. ein Löwe einen besonders fetten Braten, produziert sein Organismus ganz besonders viel Vitamin C und der Löwe bleibt schlank (3)" |
„Sie sollten täglich, wenn Sie mit Hilfe von Vitamin C abspecken möchten, etwa 300 Miligramm des Supervitamins aufnehmen (2, 3)", "empfehlenswert sind 3 g (!) Vitamin C täglich (1)“
„Vitamin C schützt die Hormone (7)“
„Übergewichtige Menschen leiden häufig unter einem Vitamin-CMangel (1)“
|
Wirkt als Antioxidans
Der Mensch kann Vitamin C nicht selbst herstellen
Die Versorgung mit Vitamin C ist in Deutschland knapp über der Zufuhrempfehlung von 100 mg (11, 18)
Wirkung auf Fettverbrennung und Körpergewicht unbewiesen (12)
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| Magnesium |
„Magnesium frisst das Fett (7)“, „es ist nicht nur ein Glücksmineral, weil es die Glücksübermittler (Neurotranmitter) bindet (4)“ |
„Auf Grund der magnesiumarmen Böden entahlten viele Nahrungsmittel bis zu 40 % weniger als noch vor Jahren (4)“ |
Magnesium ist an der Mineralisierung von Knochen und Zähnen beteiligt und beeinflusst die Nerven- und Muskelreizbarkeit (17)
Hat keine direkte Wirkung auf die Fettverbrennung und ist ungeeignet für die Gewichtsabnahme (12)
Die Theorie der Bodenverarmung ist nicht belegt (19)
|
Literatur:
- Braak van H. Fatburner. Heyne Verlag 2000
- Frangenberg U. Fatburner . Schlank werden beim Essen. Südwest Verlag 2000
- Frangenberg U. Fatburner. 7. Aufl. Südwest Verlag 2002
- Knophius H. Fatburner. Gräfe und Unzer Verlag 2002
- Grillparzer M. Fatburner - so einfach schmilzt das Fett weg. Gräfe und Unzer Verlag 1999
- Grillparzer M. Glyx-Diät - Abnehmen mit Glücks-Gefühl. Gräfe und Unzer Verlag 2003
- Lamy J, Zacker C. Fatburner . Nahrungsmittel zum Abnehmen. Midena Verlag Augsburg 1998
- Shreeve C. Fatburner - Essen Sie sich schlank in 14 Tagen. Egmont Verlagsgesellschaft Köln 2002
- Löffler G. et al. Physiologische Chemie. 2.Aufl. Springer Verlag 1979
- Alexander K. et al. (Hrsg.) Thiemes Innere Medizin (TIM). Georg Thieme Verlag Stuttgart 1999
- Deutsche Gesellschaft für Ernährung (Hrsg.) Ernährungsbericht 2000. Druckerei Henrich Frankfurt 2000
- Hauner H. Fatburner - lassen Fett schmelzen? Vortrag auf dem DGE- Journalistenseminar 28..29.01.2003
- Laube H. Glyx-Fallen . Diäten mit glykämischen Index. Vortrag auf dem DGE Journalistenseminar 28..29.01.2003
- Adipositas-Leitlinien 2003, http://www.awmf.de/, Abruf vom 29.09.2003
- DGE-Beratungs-Standard "Taurin in der Sporternährung" 2001
- Ellrott T et al. L-Carnitin als Supplement wahrend einer 12-wöchigen Formula-Diät führt nicht zu einer Verbesserung der Körperzusammensetzung bei stark Adipösen. Akt Ern Med 27 (2002) 329
- Schek A. Ernährungslehre kompakt. Umschau Zeitschriftenverlag. 1. Aufl. 1998
- Deutsche Gesellschaft für Ernährung, Österreichische Gesellschaft für Ernährung, Schweizerische Gesellschaft für Ernährungsforschung, Schweizerische Vereinigung für Ernährung (Hrsg.) D-A-CH-Referenzwerte für die Nährstoffzufuhr. 1. Aufl. Umschau/Braus 2000
- Stellungnahme der DGE: Einfluss der Intensivnutzung von Boden auf den Nährstoffgehalt von Lebensmitteln. DGE-Info 11 (1999)