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Dreidimensionale Lebens-
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Abbildung der dreidimensionalen Lebensmittelpyramide

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Aus dem Bereich: Ernährung

Adipositas bei Kindern und Jugendlichen – eine besorgniserregende Epidemie
01.02.2003

Forschung Klinik und Praxis 02/2003

Die Weltgesundheitsorganisation bezeichnet die Adipositas bei Kindern und Jugendlichen als eine besorgniserregende Epidemie und verweist auf eine Schätzung die bereits 1990 eine Zahl von 18 Mio. Kinder die jünger als fünf Jahre sind als übergewichtig einstufte (WHO 2001).



Die ersten Daten die von einem Anstieg der Prävalenz von Adipositas bei Kindern und Jugendlichen in den Industriestaaten berichteten stammten aus den USA. Hier fand man bis zum Beginn der 80er Jahre in den nationalen Gesundheits- und Ernährungsuntersuchungssurveys (NHANES) eine relativ konstante Zahl übergewichtiger Kinder. Zwischen Anfang der 1980er (NHANES II) und Anfang der 1990er Jahre (NHANES III) wurde dagegen eine Verdopplung der Prävalenz von Übergewicht bei Kindern dokumentiert (Troiano 1998). Diese Entwicklung hält in den USA weiterhin an. Aktuelle Zahlen zeigen dass ein weiterer stetiger Anstieg des Übergewichts in allen ethnischen Gruppen der USA zu finden ist (Strauss 2001).

Auch aus verschiedenen europäischen Ländern liegt eine Reihe von Daten vor die ebenfalls von einer Zunahme der Prävalenz der Adipositas bei Kindern und Jugendlichen nach den 80er Jahren berichten (Fredriks 2000; Hulens 2001; Livingstone 2001).

Definition von Übergewicht und Adipositas bei Kindern und Jugendlichen

Von der Arbeitsgemeinschaft Adipositas im Kindes- und Jugendalter (AGA) wurden kürzlich neue Referenzwerte für den Body-Mass-Index für Kinder und Jugendliche in Deutschland vorgestellt. Basis für die Berechnung dieser Werte war ein Pool von über 34 000 aktuellen Daten zu Größe und Gewicht (Kromeyer-Hauschild 2001) [DGE info10 (2001) 149–151].

Die AGA empfiehlt in ihren Leitlinien die Verwendung des 90. bzw. des 97. alters- und geschlechtsspezifischen Perzentils der neuen Referenzdaten als Grenzwert zur Definition von Übergewicht bzw. Adipositas (www.Leitlinien.net). Obwohl dies eine rein statistische Festlegung der Grenzwerte ist erfolgt bei der Referenzstichprobe ein nahezu kontinuierlicher Übergang zu den festen Grenzwerten im Erwachsenenalter (Übergewicht: BMI > 25 kg/m2 Adipositas: BMI > 30 kg/m2) (WHO 2000).

Da die in den Datenpool eingegangenen Studien nach 1985 in verschiedenen Regionen Deutschlands durchgeführt wurden sind die vorgestellten Perzentilen ein gutes Instrument um den Stand von Übergewicht und Adipositas bei Kindern und Jugendlichen in Deutschland vergleichen und in den folgenden Jahren beobachten zu können.

Vergleich verschiedener regionaler Datenerhebungen zur Prävalenz der Adipositas

In Tabelle 1 sind Zahlen zur Häufigkeit von Übergewicht und Adipositas in verschiedenen Regionen Deutschlands dargestellt. Diese wurden anhand der o. g. Definition der AGA berechnet. Die Untersuchungen aus denen die hier vorgestellten Daten stammen werden in Tabelle 2 kurz charakterisiert.

Es ist erkennbar dass es deutliche Unterschiede beim Vergleich dieser Zahlen aus verschiedenen deutschen Regionen gibt. Es zeichnet sich die Tendenz ab dass die Erhebungen die zu einem jüngeren Zeitpunkt durchgeführt wurden höhere Prävalenzzahlen aufweisen.

Hinweise dass es vor allem in den letzten Jahren zu einem deutlichen Anstieg der Adipositas bei Kindern und Jugendlichen auch in Deutschland gekommen ist gibt es aus wenigen Vergleichsuntersuchungen (Böhm 2002; Kromeyer-Hauschild 1999). Die Daten für Jenaer Schulkinder im Alter zwischen 7 und 14 Jahren machen deutlich dass hier nach 1985 ein deutlicher Anstieg der Prävalenzzahlen zu verzeichnen ist (Tab. 3).

Tab. 1: Prävalenz von Übergewicht* und Adipositas* (in %) bei Kindern in verschiedenen Regionen Deutschlands
Ort/Jahr Mädchen Jungen
> 90. P > 97. P > 90. P > 97. P
5- bis 6-jährige Kinder
Nürnberg 1993–1997 84 37 81 43
Jena 1995 134 67 74 07
Kiel 1996–1998 95 38 123 59
Brandenburg 114 49 122 58
9- bis 10-jährige Kinder
Hamburg 1991–1998 139 45 128 40
Nürnberg 1993–1997 98 53 96 32
Jena-Land 1995 115 34 115 34
Leipzig 1999 163 63 176 47
13- bis 15-jährige Kinder
Osnabrück 1985–1999 159 76 151 51
Hamburg 1991–1998 155 64 138 52
Brandenburg 1999 (16-jähr.) 168 79 146 59
*Referenz: 90./97. BMI-Perzentile für deutsche Kinder (AGA)

 

Tab.2: Kurze Charakteristik der zum Vergleich herangezogenen Studien
Ort Jahr der Untersuchung Art der Studie Literatur
Osnabrück 1985–1999 Untersuchungen des Schulärztlichen Dienstes (Totalerhebung) Niemann-Pilatus Rohling unveröffentl. Material
Hamburg 1991–1998 Untersuchungen des Schulärztlichen Dienstes (Totalerhebung) Korte unveröffentlichtes Material
Nürnberg 1993–1997 Präventions-Erziehungs-Programm (PEP-Studie) Schwandt et al. 1999
Jena 1995 Querschnitts-untersuchung Zellner et al. 1996
Jena-Land 1995 Querschnitts-untersuchung Jaeger unveröffentlichtes Material
Kiel 1996–1998 Einschulungs-untersuchung (30% des Jahrgangs) Mast et al. 1998;
Müller unveröffentlichtes Material
Brandenburg 1999 Einschulungs-untersuchung Böhm et al. 2002
Leipzig 1999 Schulprojekt in Zusammenarbeit mit dem Schulärztlichen Dienst Kiess Müller Reich unveröffentlichtes Material

 

Tab. 3: Häufigkeit von Übergewicht und Adipositas (in%) bei Jenaer Kindern im Alter von 7 bis 14 Jahren (nach Kromeyer-Hauschild)
  1975 1985 1995
Jungen
Übergewicht 31 29 45
Adipositas 09 08 24
Mädchen
Übergewicht 25 24 62
Adipositas 08 04 08
*Referenz: 90./97. BMI-Perzentile für deutsche Kinder (AGA)

Die Daten des Landesgesundheitsamtes Brandenburg zeigen ebenfalls einen deutlichen Anstieg der Prävalenz von Übergewicht und Adipositas zwischen 1994 und 2000 für 6- und 16-jährige Mädchen und Jungen (Böhm 2002).

CrescNet-Projekt

Ein besonderes Instrument zur Dokumentation von aktuellen – auch kurzfristigen – Änderungen stellt das CrescNet-Projekt von Prof. Keller aus Leipzig dar (Keller 2002; Kiess 2001). In diesem Projekt werden u. a. Daten zu Größe und Gewicht von Kindern die in Arztpraxen vorgestellt werden regelmäßig dokumentiert und in der zentralen Stelle in Leipzig ausgewertet. Demnach findet sich bis zum Jahr 2001 ein kontinuierlicher Anstieg der Prävalenz von Adipositas bei Jungen und Mädchen. Eine weiterhin anhaltende Zunahme des BMI der deutschen Kinder und Jugendlichen zeigt sich auch wenn die Verteilung des aktuellen BMI der Kinder aus dem CrescNet-Projekt mit der Verteilung der o. g. BMI-Referenzwerte verglichen wird. Es wird deutlich dass vor allem die 90. und 97. Perzentilen der aktuellen Daten aus dem CrescNet-Programm deutlich höher liegen während es kaum Unterschiede bei den 50. 10. oder 3. Perzentilen gibt. Zudem ist erkennbar dass der Anstieg der 90. und 97. Perzentilen erst nach dem dritten Lebensjahr zu verzeichnen ist während vorher kein Unterschied bei den Perzentilenverläufen auftritt.

Ursachen für die Zunahme der Prävalenz

Die Ursachen für die rasche Zunahme der Prävalenz von Übergewicht und Adipositas bei Kindern und Jugendlichen in den letzten 20 Jahren sind nicht eindeutig zu klären. Das Körpergewicht wird beeinflusst durch die Bewegungs- und Ernährungsgewohnheiten des Individuums und durch eine nicht genau quantifizierbare biologische bzw. genetische Veranlagung. Die individuellen Bewegungs- und Ernährungsgewohnheiten werden nachhaltig beeinflusst durch die Umwelt und die gesellschaftlichenBesonderheiten. Hier hat sich mit zunehmender Modernisierung viel geändert: Die zunehmende körperliche Inaktivität ist auch das Ergebnis von längerem Fernsehen und Computerspielen sowie der zunehmenden Motorisierung. Bei vielen Kindern und deren Familien hat sich die Ernährung und das Ernährungsverhalten geändert weil heute ein nahezu unbegrenztes Angebot an geschmacklich attraktiven aber energiedichten Nahrungsmitteln vorhanden ist und weil Fertigprodukte verwendet werden deren Zusammensetzung nicht mehr kontrolliert werden kann. Die Nahrungsmittelindustrie und die Medien fördern dieses Verhalten durch Werbung deren Zielgruppe zunehmend die Kinder sind. Es ist eher unwahrscheinlich dass die deutliche Zunahme der Prävalenz von Adipositas und Übergewicht in den letzten 20 Jahren auf Veränderungen im menschlichen Genom zurückzuführen sind die in einer so kurzen Zeit nicht zu erwarten sind.

Wie die genauen Analysen der Daten aus den USA zeigen scheint nur ein Teil der Bevölkerung unter diesen Veränderungen in den Lebensbedingungen mit einem Anstieg des Körpergewichts zu reagieren (Troiano 1998).

Dies wird auch aus der sich ändernden Verteilung der BMI-Perzentile kenntlich: Das Niveau der 3. 10. und 50. Perzentilen änderte sich kaum wogegen eine deutliche Zunahme bei der 90. und 97. zu erkennen ist. Dies bedeutet dass die schweren Kinder und Jugendlichen immer schwerer werden. Gleichzeitig verändert sich das Körpergewicht der leichten Kinder und Jugendlichen nicht.

Als Ursache für diese Veränderungen wird eine biologische oder genetische Veranlagung als Prädisposition zu Erhöhungen des Körpergewichts unter sich ändernden Umgebungsfaktoren angesehen. Die Regulation des Energiegleichgewichts scheint bei Individuen mit deutlicher Prädisposition zur Gewichtszunahme anfälliger für Störgrößen zu sein.

Dass diese Individuen durch die eigene Willensentscheidung die Möglichkeit haben ihr Bewegungs- und Ernährungsverhalten unter für sie sehr ungünstigen Umgebungsfaktoren so zu kontrollieren dass sie ihr Körpergewicht stabil halten wird in Frage gestellt. Ganztagsschulen mit vorgefertigten Mahlzeiten Fertigprodukte als Basis der Familienernährung Großstadtleben ohne ausreichende Möglichkeit zu körperlicher Bewegung und Schulwege per Bus und Auto sind Umgebungsfaktoren die ein Kind oder Jugendlicher mit starker Prädisposition zur Adipositas kaum selbst bestimmen kann.

Folgen für Kinder und Jugendliche

Das Risiko für eine Persistenz der Adipositas bis ins Erwachsenenalter ist höher je älter das betroffene Kind ist. Auch der Gewichtsstatus der Eltern hat entscheidenden Einfluss. Im Alter von 7 Jahren hat ein übergewichtiger Junge mit schlanken Eltern ein Risiko von 37 % im Erwachsenenalter weiterhin übergewichtig zu sein. Im Unterschied dazu hat ein gleichaltriger Junge ein Risiko von 71 % wenn ein Elternteil übergewichtig ist (Whitaker 1997).

Adipositas im Kindes- und Jugendalter ist unabhängig vom Fortbestehen bereits ein eigenständiger Risikofaktor für kardiovaskuläre Erkrankungen im Erwachsenenalter. Die Komorbidität der Adipositas bei Kindern und Jugendlichen trägt zu ihrem Krankheitswert bei. Sie lässt sich in eine frühe bereits erkennbare Komorbidität und in eine späte zu erwartendende Komorbidität (Gonarthrose Gicht Herzinfarkt Diabetes mellitus Schlaganfall u. a.) unterteilen. Die frühe Komorbidität bei Kindern und Jugendlichen ist in der Literatur gut beschrieben (Wabitsch 2000; WHO 2001). Im Vordergrund steht für die Betroffenen die psychosoziale Belastung: Kinder und Jugendliche mit Adipositas werden oft in der sozialen Gruppe wegen ihres Aussehens und ihres Verhaltens stigmatisiert. Sie erleben daraus ein erniedrigtes Selbstwertgefühl das einen Risikofaktor für die psychosoziale Entwicklung wie auch von Essstörungen bedeutet.

Die somatische Komorbidität von in Deutschland lebenden Kindern und Jugendlichen mit Adipositas kann mit Zahlen aus einer aktuellen Untersuchung in der Kinderfachklinik Murnau gut beschrieben werden. Es ist auf Grund dieser Daten damit zu rechnen dass ein Großteil der Kinder und Jugendlichen mit Adipositas eine erhebliche Komorbidität im Erwachsenenalter aufweisen werden (Wabitsch in Vorbereitung).

Aufruf zum Handeln

Kinder- und Jugendärzte sowie Hausärzte die Kinder betreuen können frühzeitig die Entwicklung einer Adipositas erkennen. Kinder von übergewichtigen Eltern sollten auf Grund des erhöhten Risikos für Adipositas bereits sehr früh besondere Beachtung finden. Während der Vorsorgeuntersuchungen kann eine auffällige Zunahme des BMI nach oben anhand der Perzentilenkurven festgestellt werden.

Es gilt dabei die Empfehlung dass ein jährlicher Anstieg des BMI von mehr als drei Einheiten sehr wahrscheinlich eine zu schnelle Zunahme der Körperfettmasse widerspiegelt und eine Intervention notwendig macht (Wabitsch 2000). Kinder deren BMI bereits oberhalb der 97. Perzentile liegt sollten in Abhängigkeit von ihrem Alter und der bestehenden Komorbidität ihr Gewicht halten oder abnehmen. Es ist zu erwähnen dass ein Überschreiten der 97. BMI-Perzentile in den ersten zwei Lebensjahren kein Risiko bedeutet wenn danach der BMI wieder in den normalen Bereich sinkt. Genaue Empfehlungen für die einzelnen Altersgruppen sind in den Leitlinien der AGA aufgeführt
(http://leitlinien.net u.Wabitsch 2000).

Um eine langfristige Veränderung des Ernährungs- und Bewegungsverhaltens zu erreichen ist eine mehrjährige Betreuung des Patienten und seiner Familie notwendig. Bei der Umsetzung von Maßnahmen sollte der Arzt mit weiteren Partnern im Gesundheitssystem wie Ernährungsberater/-innen Verhaltenstherapeuten Sportvereinen zusammenarbeiten. Die Bildung von Therapiegruppen und die Schulung der Familien ist dabei von Vorteil.

Die zurzeit deutliche Zunahme der Prävalenz von Übergewicht und Adipositas bei Kindern und Jugendlichen fordert zum aktiven Handeln auf. Eine erfolgreiche Prävention der Adipositas in der Bevölkerung kann nicht durch den Arzt allein erreicht werden. Da die Ursache für diese Entwicklung sehr wahrscheinlich bei den veränderten Bedingungen der Ernährung und Bewegung in unserem Land liegen sind effektive Strategien auf Bevölkerungsebene im Sinne der Primärprävention notwendig um einen weiteren Anstieg dieser Zahlen zu verhindern. Dabei sollte das Angebot an Nahrungsmitteln kontrolliert und die Attraktivität und die Möglichkeiten für körperliche Bewegung verbessert werden. Es sind dazu auch Maßnahmen der Gesundheitsförderung notwendig. In der Diskussion sind die Bereiche Gesundheitserziehung in Kindergärten in Schulen und durch Massenmedien Verbesserung der Möglichkeit zur körperlichen Bewegung in Städten und Schulen Kontrolle der Werbung und der Verkaufsorte – z. B. Schule – der Nahrungsindustrie notwendig. Die Umsetzung präventiver Maßnahmen und Interventionen liegt auch in der Hand der Gesundheitspolitik d. h. sie ist eine vorrangig familienpolitische hoheitliche Aufgabe des Staates.

Aus dieser Situation heraus rufen die Autoren zum Handeln auf. Der Appell zielt auf präventive Maßnahmen und richtet sich an alle die Kinder betreuen. Da die Ursachen für die Entwicklung sehr wahrscheinlich bei den veränderten Bedingungen der Ernährung und Bewegung zu suchen sind werden effektive Strategien auf Bevölkerungsebene im Sinne der Primärprävention notwendig.

Literatur:

  1. Böhm A Friese E Greil H Lüdecke K: Körperliche Entwicklung und Übergewicht bei Kindern und Jugendlichen – Eine Analyse von Daten aus ärztlichen Reihenuntersuchungen des Öffentlichen Gesundheitsdienstes im Land Brandenburg. Monatsschr Kinderheilkd 150 (2002) 48–57
  2. Fredriks AM van Buuren S Wit JM Verloove-Vanhorick SP: Body index measurements in 1996/7 compared with 1980. Arch Dis Child 82 (2000) 107–112
  3. Hulens M Beunen G Claessens A L Lefevre J Thomis M Philippaerts R et al.: Trends in BMI among Belgian children adolescents and adults from 1969 to 1996. Int J Obes 25 (2001) 395–399
  4. Keller E Gausche R Meigen C Keller A Birmeister J Kiess W: Auxological computer based network for early detection of disorders of growth and weight attainment. J Pediatr Endocrinol Metab (2002) 149–156
  5. Kiess W Gausche R Keller A Burmeister J Willgerodt H Keller E: Computer-guided population-based screening system for growth disorders (CrescNet) and on-line generation of normative data for growth and development. Horm Res 56 (2001) Suppl. 1 59–66
  6. Kromeyer-Hauschild K Wabitsch M Kunze D Geller F Geiß HC Hesse V et al.: Perzentile für den Bodymass-Index für das Kindes- und Jugendalter unter Heranziehung verschiedener deutscher Stichproben. Monatsschr Kinderheilkd 149 (2001) 807–818
  7. Leitlinien zur Adipositas im Kindes- und Jugendalter. www.a-g-a.de oder http://Leitlinien.net
  8. Livingstone B: Epidemiology of childhood obesity in Europe. Eur J Pediatr 159 (2001) Suppl. 1 14–34
  9. Troiano RP Flegal KM: Overweight Children and Adolescents: Description Epidemiology and Demographics. Pediatrics 101 (1998) 497–504
  10. Wabitsch M: Overweight and obesity in European children and adolescents: definition and diagnostic procedures risk factors and consequences for later health outcome. Eur J Pediatr 159 (2000) S8–S1
  11. Wabitsch M: Adipositas im Kindesund Jugendalter: Empfehlungen einer Expertengruppe zur Diagnostik und Therapie. Klin Pädiatr 212 (2000) 287–296
  12. Whitaker RC Wright J A Pepe MS Seidell KD Dietz WH: Predicting obesity in young adulthood from childhood and parental obesity. N Engl J Med 337 (1997) 869–873
  13. WHO: Obesity: Preventing and managing the global epidemic. Report of a WHO consultation on obesity. WHO Technical Report Series 894 (2000)
  14. WHO: Lancet 357 (2001) 1989

Quelle: Wabitsch M: Adipositas bei Kindern und Jugendlichen in Deutschland. Fortschritte der Medizin. 120 (2002) 99–106




 
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